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Sacha Beuth, Redaktor

Überall Abfall

Von: Sacha Beuth

27. November 2018

Die Bilder, die sich mir bieten, sind jeden Tag die gleichen: Tausende von Zigarettenstummeln auf den Gleisen beim Warten auf die S-Bahn. Lebensmittelverpackungen in den Gängen auf der Fahrt nach Zürich. Zerknüllte Zeitungen auf den Sitzen im Tram. Kaugummis und Fast-Food-Behälter auf den Trottoirs, «umrankt» von Glasscherben und gebrauchten Papiertaschentüchern.

Die Verursacher finden sich in allen Bevölkerungsschichten. Darum ist auch die ganze Gesellschaft gefordert. Angefangen bei der Schule. Zu meiner Primarschulzeit wurde von Lehrpersonen nicht nur auf Information bei Abfallverhinderung und korrekter Entsorgung geachtet, sondern vor allem auf deren Umsetzung. Ich habe so meine Zweifel, dass dies heute im gleichen Ausmass der Fall ist. Ebenso sollten sich Eltern (wieder) bewusst werden, dass sie eine Vorbildfunktion einnehmen. Auch die Behörden sind in der Pflicht: Warum werden nicht mehr Abfallstationen in der Stadt bereitgestellt – Mehrkosten hin oder her? Vor allem solche, wo man den Müll – von Papier bis Plastik – getrennt entsorgen kann? Und wie wäre es, wenn die Polizei endlich verstärkt gegen Litering-Sünder vorgehen würde, selbst wenn dies einen Mehraufwand bedeutet?

Prävention und Repression haben schon bei der Bekämpfung der offenen Drogenszene funktioniert. Nun sollte auf gleiche Weise das Thema Abfall angegangen werden.

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Leserkommentare

Walter Spörri - Auch die Alubüchsen sind ein riesen Problem wenn man weiss wieviel Energie Verschwendet wird

Vor 1 Jahr 5 Monaten  · 
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