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Wann folgt Zürich?

Von: Sacha Beuth

03. Juli 2018

New York hat es vorgemacht, Strassburg letzte Woche nachgezogen: Nun gilt auch in der französischen Metropole ein Rauchverbot in allen öffentlichen Parks. Bei Zuwiderhandlung droht ein Bussgeld von 68 Euro.

Bravo, kann man da nur rufen. Höchste Zeit, dass diesem Treiben ein Ende gesetzt wird, auch wenn jetzt sicher einige Raucherinnen und Raucher wieder empört aufschreien werden, man veranstalte eine Hetze gegen sie. Dabei hätten sie es selber in der Hand gehabt. Würden alle (und nicht nur ein paar wenige) ihre Kippen in dafür vorgesehene Behälter entsorgen und nicht einfach bequem auf dem Boden ausdrücken und liegen lassen oder gar noch brennend in die Umgebung schnippen, wäre dieses Verbot nie umgesetzt worden. Offenbar sind sich viele Glimmstängelsüchtige noch immer nicht bewusst, welche Umweltschäden sie mit ihrem Tun anrichten (oder es ist ihnen schlicht egal). Zur Erinnerung: Ein einziger Stummel kann, bis er nach 12 Jahren abgebaut ist, 500 Liter Trinkwasser ungeniessbar machen. Von den gesundheitlichen Schäden, die versehentlich eingenommene Kippen bei Tieren und Kleinkindern anrichten können, will ich gar nicht erst sprechen. Darum stellt sich mir bezüglich des Rauchverbots in Parks nur eine Frage: Wann folgt Zürich?

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Leserkommentare

Petra Weissenberger - Ich finde Ihren Artikel sehr gut.

Ich bin Raucherin und, ja ich gebe es zu, ich habe früher auch mal einen Zigarettenstummel auf den Boden geworfen.

Seit längerem jedoch, seit ich weiss wie hochgiftig die Zigarettenstummel sind und eigentlich im Giftmüll
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Vor 1 Jahr 10 Monaten  · 
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