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Interview

Markus Gilli: «Neidkultur ist mir fremd»

Von: Andy Fischer

17. April 2014

Er trinkt fast täglich einen über den Durst, ist aber alles andere als ein Alkoholiker, und er wollte als Kind Pfarrer werden, glaubt aber nicht an Gott. Die spannenden Antworten auf einfache Fragen von TeleZüri-Boss Markus Gilli

Tagblatt der Stadt Zürich: Welches ist Ihr Lieblingslokal Zürich?

Markus Gilli: Das Clouds hoch über Zürich.

Was würden Sie in Zürich am liebsten ändern?

Die Abfallschweinerei an einem Sommertag am Zürichhorn zum Verschwinden bringen.

Was würden Sie als Erstes aus Ihrem brennenden Haus retten?

Mein Kopfkissen und meinen Laptop.

Wem würden Sie gerne mal so richtig Ihre Meinung sagen?

Das kann ich jeden Abend live im «TalkTäglich» tun.

Wer ist Ihr Vorbild oder Kindheitsheld?

Der Ritter Rinaldo Rinaldini.

Wann haben Sie das letzte Mal einen über den Durst getrunken?

Täglich – aber nur mit Mineralwasser. Ich trinke nämlich praktisch keinen Alkohol.

Haben Sie schon einmal Drogen konsumiert?

Beim ersten Joint wurde mir kotzübel – das war meine Drogenkarriere . . .

Wann haben Sie zum letzten Mal ­geweint?

Während dem «TalkTäglich» Anfang April mit Migros-Chef Herbert Bolliger. Der Grund war der Anruf einer Zuschauerin mit Anfrage über Stützstrümpfe mit Spickel . . .

Glauben Sie an Gott?

Nein – ich setzte auf Demut und Vernunft der Menschen.

Wer ist Ihr Lieblingsmusiker?

Bruce Springsteen.

Geben Sie einem Bettler Geld?

Ja – ich habe ein weiches Herz.

Wo liegt für Sie die Obergrenze eines vertretbaren Jahresgehalts?

Neidkultur ist mir fremd, und Geld ­allein macht auch nicht glücklich.

Sex ohne Liebe. Was halten Sie davon?

Warum nicht. Kann nicht immer die grosse Liebe sein. Sympathie und Gefühle aber schon – und bin auch kein Moralapostel.

Sie gehen fein essen. Was darf es zu zweit höchstens kosten?

Keine Grenze nach oben – voll geniessen.

Diese Zürcher Persönlichkeit würde ich gerne mal persönlich treffen.

Ich habe sie alle mal im «TalkTäglich» gehabt.

Von welchem Beruf träumten Sie als Kind?

Radiomoderator und Pfarrer.

Was haben Sie bis heute leider noch nicht gemacht?

Alle Mails gelesen.

Welche ist Ihre Lieblings-App?

Watson.

Wohin wollten Sie schon immer mal verreisen?

In die Stille, Ruhe und Natur pur am Nordkap.

Wovor fürchten Sie sich?

Vor einer schweren Krankheit und dem Verlust meiner Urteilskraft.

Lesen Sie Comics – wenn ja, welche?

Ich lese keine Comics.

Was wäre Ihre Henkersmahlzeit?

Ein Gericht mit sehr viel Knoblauch, damit sich der Henker so richtig nervt.

 

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