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Charmant: An der Zelglistrasse in Neuaffoltern gibt es architektonisch Interessantes zu sehen. Bild: Pia Meier

Aus den Quartieren: Neuaffoltern ist gar nicht so neu

Von: Pia Meier

26. Januar 2016

Ein kurzer Streifzug durch die Geschichte eines viel diskutierten Stadtteils.

Neuaffoltern, das Gebiet Richtung Oerlikon, wird von Nicht-Affoltemern, aber auch von der Stadtregierung immer wieder mit dem Neubaugebiet verwechselt. Ein Streifzug durch die Geschichte erklärt, warum der alte Quartierteil Neuaffoltern den richtigen Namen trägt. Die ehemals selbstständige Gemeinde Affoltern bestand aus den beiden Weilern Unterdorf und Oberdorf. Bei der Industrialisierung von Oerlikon brauchten die dort Arbeitenden mehr Wohnraum. Diesen fanden sie im Gebiet zwischen Oerlikon und Affoltern. So entstand Neuaffoltern. Und die Bevölkerung von Affoltern nahm zwischen 1940 und 1950 um ungefähr 10 000 Personen zu. Vor drei Jahren besuchte der Gesamtstadtrat unter anderem Neuaffoltern. Quartiervertreter brachten bei dieser Gelegenheit den Wunsch an, das Gebiet durch verschiedene Massnahmen aufzuwerten. Einige Anliegen wurden umgesetzt. Weitere werden, so hofft die Bevölkerung, folgen. Im Gegensatz zu Neuaffoltern ist das Neubaugebiet zwischen Bahnhof Affoltern und Autobahn erst ab 2004 entstanden.

Trotzdem kann der Begriff Neuaffoltern nicht einfach auf dieses Gebiet übertragen werden, auch wenn das Neubaugebiet keinen eigenen Namen hat. Es wird viel übers Affoltemer Neubaugebiet geschrieben und gesprochen. Der Quartierverein Affoltern möchte Interessierte deshalb ermuntern, einmal die Region hinter der Kreuzung Regensberg-/Wehntalerstrasse anzuschauen. Sie werden zum Beispiel an der Zelglistrasse einige charmante Orte entdecken, die an die Entstehung von Neuaffoltern erinnern.

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