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Claudia Fetzer und Oliver Weibel von der Kommunikationsagentur Fetzer&Weibel gestalteten den Online-Auftritt. Bild: Nicolas Aebi

Das Tagblatt im neuen Online-Kleid

Von: Jan Strobel

12. Februar 2013

TAGBLATTZUERICH.CH Das Amtsblatt und Stadtmagazin wird interaktiv. Was die neue Seite alles bietet, erklären die Designer Claudia Fetzer und Oliver Weibel.

Print, Web und Social Media noch stärker miteinander zu verbinden, für die Medien ist das ein Gebot der Stunde. Auch das «Tagblatt» geht hier mit seiner App und dem neuen Online-Auftritt neue Wege in seiner 283-jährigen Geschichte. Das Amtsblatt und Stadtmagazin ist seit letzter Woche interaktiv. Konzipiert wurde das «Tagblatt»-Online in Zusammenarbeit mit Oliver Weibel und Claudia Fetzer von der Zürcher Kommunikationsagentur Fetzer&Weibel. «Es war uns wichtig, die Webseite nicht als starre Online-Zeitung zu gestalten, sondern als eine offene Plattform, als ein Sprachrohr für die Zürcher und ihr Stadtleben», sagt Designerin Claudia Fetzer. Der Nutzer steht auf tagblattzuerich.ch im Vordergrund. Zum einen ganz klassisch: Unsere News und Hintergrundberichte können die Leser jetzt direkt kommentieren, untereinander diskutieren und sie auf Facebook oder Twitter teilen. Zudem finden sich hier auch aktuelle, exklusive «Tagblatt Online»-Artikel. Zum anderen enthält die Webseite aber auch noch ganz andere Anwendungen. «Nutzer sollen sich engagieren können und eigene Beiträge wie Filme, Bilder und Veranstaltungstipps hochladen sowie Leserbriefe verfassen», erklärt Programmierer Oliver Weibel. Nicht nur für unsere Leser, auch für Firmen, Geschäfte oder Vereine bieten Tools wie beispielsweise der neue TV-Kanal eine attraktive, zeitgemässe Werbeplattform. Wer die Stadt wiederum lieber als Fotograf erkundet, kann seine Schnappschüsse und künstlerisch umgesetzten Statements als Leserbild in der Online-Galerie publizieren. Interaktiv kommt auch der Veranstaltungskalender daher, indem er jedem Veranstalter die Möglichkeit bietet, seine Anlässe gleich selber auf die Seite zu stellen und zu promoten. Alle Inhalte, welche die User selber hochladen oder kommentieren sind mit einem leicht zu bedienenden Freigabemechanismus versehen. Die Redaktion kann via Link aus dem automatisch generierten E-Mail Kommentare bearbeiten und freigeben.

«Tagblatt»-Online ist ein Beispiel für übersichtliches und elegantes Webdesign. «Die Seite lebt durch den bildstarken News-Charakter, und die schnörkellose Gestaltung bildet die ideale Basis für unterschiedlichste Themen», umschreibt Claudia Fetzer das Konzept. Die Verbindung zur Print-Ausgabe zieht sich nicht nur durch die Gestaltung, auch die Gefässe sind dieselben, von der Stadtratskolumne, übers Gut zu wissen, bis zur Liebeserklärung. Ebenso ist das E-Paper nach wie vor abrufbar. Das «Tagblatt» bleibt also seiner Geschichte treu. 

www.tagblattzuerich.ch

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