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Foto: www.watson.ch

Mega-Seifenblasen auf dem Sechseläutenplatz sollen nicht mehr verboten sein

09. April 2015

Die SP-Gemeinderäte Linda Bär und Pawel Silberring fordern in einem Postulat die Erlaubnis für künstlerische Darbietungen auf dem Sechseläutenplatz. Grund: Kürzlich wurde dort ein Künstler gebüsst, weil er übergrosse Seifenblasen produzierte. Der Vorstoss im Wortlaut:

Der Stadtrat wird gebeten zu prüfen, wie der Sechsseläutenplatz zu dem Gebiet integriert werden kann, in dem künstlerische Darbietungen auf öffentlichem Grund gestattet sind.

Begründung: Aktuell werden Strassenkünstlerinnen und -künstler, die auf dem Sechseläutenplatz auftreten, gebüsst. So geschehen vor einigen Tagen, als die Stadtpolizei einen Pensionär mit zwei mal CHF 250.- büsste, der auf dem Sechseläutenplatz Seifenblasen in Übergrösse produzierte. „Künstlerische Darbietungen an geeigneten Orten können den öffentlichen Raum beleben" heisst es im „Merkblatt für Strassenmusikantinnen und -musikanten sowie für Darbietende anderer Strassenkunst der Stadtpolizei". Dieses Merkblatt weist die geeigneten Orte auf der Seepromenade aus.

Der Sechseläutenplatz liegt derzeit nicht im erlaubten Gebiet weist aber alle Merkmale eines geeigneten Ortes aus. Insbesondere ist es ein städtischer Platz, auf dem sich Menschen gerne aufhalten, ohne dass das Ruhebedürfnis im Vordergrund steht. Auch gibt es keine angrenzenden Wohnhäuser, in denen Menschen sich gestört fühlen könnten. Auf diesem Platz können Darbietungen von Strassenkünstlerinnen und Künstlern sehr willkommen sein und auch bei Besucherinnen und Besuchern viel dazu beitragen, dass Zürich als attraktive Stadt wahrgenommen wird. Es sind oftmals gerade solche belebten Plätze, die nachhaltig in Erinnerung bleiben. Diese Chance kann die Stadt Zürich nutzen und daher sollten die Darbietungen nicht zu einer unschönen Auseinandersetzung mit der Stadtpolzei führen. Die räumliche Nähe zu den bestehenden erlaubten Gebieten ergäbe eine sinnvolle Ergänzung.

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Leserkommentare

Gunnar Jauch - Bravo Linda Bär und Pawel Silberring, der Pensionär hat sich darüber gefreut!

Vor 5 Jahren 1 Monat  · 
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