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Warum?

Das Zuhause der Näfs: Holzhaus Elkridge im nördlichen Kalifornien.

«Ich bleibe ein Zürihegel»

Von: Sacha Beuth

13. Oktober 2015

Heute mit Heinz Näf, Weed (USA)

Ein stahlblauer Lake Shastina mit lichtem Wald im Vordergrund und ein mächtiger Mount Shasta im Hintergrund – wenn Heinz Näf aus seinem Holzhaus Elkridge blickt, sieht er die pure Idylle. Seit 12 Jahren lebt der Zürcher nun mit seiner Frau Marianne in Weed, einer kleinen Stadt rund 330 Kilometer nördlich von San Francisco. Zusammen geniessen sie das Rentnerleben mit Ausflügen in die Natur, Lesen und dem Besuch von Musikfestivals. «Das Einzige, das wir vermissen, ist eine gute Zugverbindung nach San Francisco à la Zürich–Aarau».

Näf kommt vor 78 Jahren in der Frauenklinik zur Welt und wächst am Meierisliweg (heute Jakob-Peter-Weg) auf. Nach der Schule beginnt er – nachdem seine Mutter ein Lehrstellenangebot im «Tagblatt» entdeckt hat – eine Lehre bei der ­Lehrwerkstätte für Möbelschreiner (LWZ). Danach arbeitet Näf mehrere Jahre auf dem Beruf, lernt dabei auch seine zukünftige Frau kennen, zieht für zwei Jahre nach Schweden, ehe er wieder in die Schweiz zurückkehrt und in Brugg bei einer Möbelfirma «von der Schreinerbank ans Reissbrett wechselt». Nach seiner Pensionierung setzt er seine lang gehegten Plan, in die USA in die Nähe von Annika – einem ihrer drei Kinder – zu ziehen und mit dem Schwiegersohn ein Haus zu bauen, in die Tat um. Doch obwohl sie sich gut eingelebt haben, betont Heinz Näf: «Im Herzen bleibe ich ein Zürihegel.»

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Leserkommentare

Peter Gross - So schön und interessant kann das Leben sein!

Vor 3 Jahren 8 Monaten  · 
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