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Warum?

Rosengartentunnel: Die Schlaufe erleichtert das Überwinden der Steigung. Bild: ZVG

Warum ist für den geplanten Rosengartentunnel eine so lange Schlaufe vorgesehen?

Von: Sacha Beuth

31. Juli 2018

Diese Frage stellt «Tagblatt»-Leserin Corinne Duc. Die Antwort gibt Peter Bieber, Sektionsleiter Projektmanagement Nord beim Tiefbauamt Kanton Zürich und Gesamtprojektleiter Rosengartentram & Rosengartentunnel:

«Bereits im Rahmen der Variantenstudie hat sich gezeigt, dass die Rosengartenstrasse für eine direkte Untertunnelung zu steil ist. Der Rosengartentunnel verläuft zwischen Hardbrücke/Wipkingerplatz und Bucheggplatz in einem Bogen, damit er die Höhendifferenz mit einer Steigung von höchstens 5% überwinden kann. Dies entspricht gemäss gängigen Normen der maximalen Steigung innerhalb eines Tunnels. Ein grösseres Gefälle würde ein Sicherheitsrisiko bergen. Anders sieht es beim Tram aus, das die Steigung auf der Rosengartenachse problemlos bewältigen kann. Für den steilsten Abschnitt mit einer Steigung von knapp 8% wird eine Ausnahmegenehmigung des Bundesamts für Verkehr (BAV) benötigt. Dieses Gefälle ist jedoch im Stadtzürcher Tramnetz nicht unüblich und vergleichbar mit den Strecken zum Albisgüetli oder zum Zoo.»

Haben Sie auch eine Warum-Frage? Dann senden Sie uns eine E-Mail an: redaktion@tagblattzuerich.ch

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