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Warum?

Das Krematorium Nordheim verfügt über ein komplexes Rauchreinigungssystem, das Schadstoffe bei der Kremierung herausfiltert. Bild: PD

Was geschieht in Zürcher Krematorien mit den Metallimplantaten? Werden Titanprothesen usw. rezykliert – und wenn nicht: Warum?

08. Februar 2017

Die Frage stellt «Tagblatt»-Leserin Corinne Duc aus Zürich. Antwort gibt Bruno Bekowies vom Bestattungs- und Friedhofamt.

«Medizinische Implantate wie zum Beispiel Herzschrittmacher, Stents, Gefässprothesen oder künstliche Gelenke, aber auch Sargnägel und Sargbeschläge werden nach der Kremation mit Sieben und Magneten aus der Asche der Verstorbenen herausgefiltert. Die Metallteile werden dann durch eine spezialisierte Recycling-Firma weiter- und wiederverwertet. Eine zweite Herausforderung neben den Metallteilen sind die Luftschadstoffe, die bei der Kremation entstehen. Im Laufe eines Lebens lagern sich im menschlichen Körper unter anderem chlorierte Dioxine und Furane ein. Im Krematorium Nordheim sorgt ein komplexes Rauchgasreinigungssystem mit Gewebefiltern und Aktivkohle-Absorbern dafür, dass die Umwelt dadurch nicht belastet wird.»

Haben Sie auch eine «Warum»-­Frage? Schreiben Sie uns:
redaktion@tagblattzuerich.ch

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