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Warum?

Was macht eigentlich ...?

Von: Andy Fischer

08. September 2014

Philipp Hotzenköcherle, Ex-Polizeichef Stadt Zürich

Spricht man mit Philipp Hotzenköcherle, dann freut man sich auf den Ruhestand. Der ehemalige Zürcher Polizeikommandant liess sich Ende Mai 2013 frühpensionieren. Und er bereute diesen Schritt nie. «Ich habe bis zum letzten Tag sehr gern gearbeitet», sagt der heute 65-Jährige, «aber ich habe wirklich nie wehmütig zurückgeschaut. Ich habe eine tolle Gegenwart und eine spannende Zukunft.»

Was Hotzenköcherle zum Beispiel sehr geniesst, ist sein neuer Rhythmus. Er sei nie ein Frühaufsteher gewesen, viel mehr ein Nachtmensch. Trotzdem sei er viele Jahre zwischen 6.30 und 7 Uhr im Büro gewesen. «Jetzt kann ich später zu Bett gehen und muss morgens nicht mehr so früh aus den Federn, das ist für mich Lebensqualität.»

Lebensqualität bedeutet für ihn nun auch die Zeit, die er für seine Familie hat. Gerade jetzt weilt er zusammen mit seiner Frau auf Gran Canaria. Kann seinem Hobby, dem Tauchen, nachgehen und gemeinsam mit seiner Frau die Insel entdecken. Auch die Tage daheim sind ausgefüllt. Zu viel Zeit hat Hotzenköcherle jedenfalls nicht. «Meine Tage sind ausgefüllt, das Tempo ist einfach ein anderes als früher.»

Er geht beispielsweise gern mit seiner Hündin Rasta joggen oder vertieft sich in ein Buch. Oder aber er geht in seiner Lieblingsstadt auf Entdeckungsreise. «Heute Nachmittag besuchen meine Frau und ich Freunde in Schwamendingen. Wir machen zusammen einen Rundgang im Quartier, haben ja in unseren jungen Jahren dort gewohnt. Es muss ja nicht immer Oman oder Gran Canaria sein», so der Vater einer erwachsenen Tochter. Zurück zum Beginn, zu seiner Zeit als oberster Polizist Zürichs.

Hotzenköcherle, dieser Name ähnelt fatal an Räuber Hotzenplotz. Der Jurist lacht: «Es gab tatsächlich Leute, die Hotzenplotz als Eselsbrücke verwendeten, um sich meinen seltenen Namen behalten zu können. Einige nannten mich dann auch versehentlich Hotzenplotz. Ihnen wars peinlich, ich konnte lachen.»

 

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