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Warum?

Was macht eigentlich...

Von: Sacha Beuth

26. November 2013

Roger Geiger, ZSC-Legende

Nicht nur eingefleischte ZSC-Fans erinnern sich noch gut an Roger Geiger. Der Stürmer zählte zu den Teamstützen des Klubs während der legendären «Liftclub-Ära», als die Löwen ständig in die NLA auf- und gleich wieder abstiegen. Zwischen 1981 und 1990 erzielte der Stürmer und langjährige Captain in 228 Spielen 111 Tore für die Löwen. ­Wegen seiner unnachahmlichen Sturmläufe erwarb er sich den Ruf als«schnellstes Kufentier der Schweiz». Einen «Schönheitsfehler» hat seine Karriere allerdings: Seine erste NLA-Saison absolvierte Geiger, vom EHC Dübendorf kommend, nicht für die Löwen sondern für Erzrivale Davos. Erst ein Betriebswirtschafts-Studium bewog ihn dazu, für die Saison 1981/1982 nach Zürich und zum ZSC zu ­wechseln.

Seit rund 15 Jahren ist Geiger nun als freiberuflicher Unternehmensberater tätig. «Die Projekte, die ich betreue, sind breit gefächert und reichen von der Optimierung von Arbeitsprozessen bis zu juristisch-steuerlichen Angelegenheiten.» Den Hockeystock hat der 54-Jährige schon lange nicht mehr in die Hand genommen. «Nach meinem Karriereende habe ich anfangs noch bei Plauschmätschli mitgemacht, doch irgendwann hatte ich einfach genug.» Dafür ist Marc, einer seiner beiden Söhne, in seine Fussstapfen getreten und stabilisiert seit rund zwei Jahren die Abwehr der Rapperswil-Jona Lakers.

Obwohl Roger Geiger eher einer ist, der in die Zukunft schaut, denkt er doch gerne an seine Eishockeyzeit zurück: «Die Stimmung, die im alten Hallenstadion herrschte, war einmalig und hat niemanden kaltgelassen. Darum werde ich mit meinem Sportlerherzen dem ZSC ewig verbunden bleiben.»

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