Könnte man co-verliebt sein, ich wäre es. Und zwar in Fiona Hefti und Nenad Mlinarevic. Die Ex-Miss-Schweiz und der Starkoch zeigten sich letzten Donnerstag an der Eröffnung des Zurich Film Festivals zum ersten Mal öffentlich als Paar. Nenad schritt im schwarzen Anzug mit schwarzer Krawatte über den grünen Teppich und verlieh dem Opening somit regelrechte Johnny-Depp-Vibes. Auch Fiona wusste zu überzeugen. Setzte sie früher auf Prinzessinnenkleider aus zu viel Tüll und zu viel Spitze, griff die 45-Jährige jetzt zum kleinen und sehr kurzen Schwarzen, zur Lederjacke, zu dünnen Strümpfen und High Heels. Mega mega sexy. Über ihre Beziehung verrieten Heftinarevic aber nicht all zu viel. Ausser dass sich diese dadurch auszeichnet, «dass wir zusammen frei sind».
Für Hefti, die heute als Hebamme arbeitet, ein grosser Segen. Zuletzt sorgte sie 2015 für Schlagzeilen, als sie sich von ihrem Mann und Millionär Christian Wolfensberger trennte. Tempi passati! Fiona strahlt wieder. Ich bin begeistert. Ihr rockiges Mitttvierzigerinnen-Ich gefällt mir viel besser als die Missen/Prinzessinnen-Vergangenheit.
Apropos sexy: Die Schauspielerinnen Rachel Braunschweig in durchsichtiger Bluse und Carol Schuler im grünen Schottenrock-Zweiteiler eroberten mein Herz genau so schnell wie Stargästin Dakota Johnson, deren neuster Film «Splitsville» gezeigt wurde. Ich kenne Dakota aus den Filmreihen «50 Shades of Grey». Natürlich sind das keine klassisch guten Filme. Viel zu viel Klischee rund um Sado Maso und Romantik. Als Anhängerin seichter Unterhaltung will ich manchmal aber genau das. Und als Anhängerin des Zurich Film Festivals freue ich mich, dass mir dieses Jahr ganz viel Frauenpower auf und neben dem grünen Teppich aufgefallen ist. Machen wir doch weiter so: Mehr Leder, weniger Prinzessinnengedöns!
Text: Maja Zivadinovic
Bilder: MZ/Instagram