Grosse Aufregung bei Julia Steiner (gr. Bild). «Wegen eines verf****** Gipfelis», wie die Komikerin auf Instagram poltert, hat Steiner Hausverbot in einer Coop-Filiale.
Von Anfang an: Die 26-Jährige hat für 175 Stutz eingekauft. Beim Self Scanning hat sie vergessen, ein Gipfeli zu tippen. Eine Sicherheitsperson habe sie beobachtet und gefragt, ob ihr Steiner nicht was zu sagen habe. Julia, ganz Komikerin, tippte auf ein freundliches «Adieu». Eine Rechnung, die sie ohne die Sicherheitsperson gemacht hat. Nebst einer kassierten Busse von 150 Franken darf Steiner nun also ganze zwei Jahre die Filiale nicht mehr betreten, in der es zum Fauxpas kam.
Auf Instagram stärken Promi-nente wie Moderatorin Alexandra Maurer und Influencerin Sara Leutenegger Julias Rücken. Kein Wunder. Leutenegger machte neulich ihrem eigenen Ärger Luft auf Social Media. Zeitgleich erzählte sie dem «Blick» unter Tränen, was ihr mit ihrem zweieinhalb Jahre alten Sohn im Tram 12 passiert ist. «Er stürmte herein, sprang umher. Ich hatte meine Sporttasche in der einen Hand, mit der anderen versuchte ich, ihn zu halten, damit er nicht umfällt.» Ein Klassiker, wie ihn alle Eltern kennen: Hektik, kleines Kind und dann müsste man auch noch ein Billett lösen. Kaum habe sich der Bub hingesetzt, habe sie die Billett-App aktiviert. Bloss: Das Tram fuhr schon. Leutenegger war ein paar Sekunden zu spät. Der Kontrolleur setzte nicht auf Gnade vor Recht und erteilte Leutenegger eine Busse von 90 Franken.
Ich verstehe beide Frauen. Dumm gelaufen. Im Coop und im Tram. Absolut. Kleinlich ist es auch. Ich halte das öffentliche Gemotze dennoch für aufgebauschte First-World- Probleme. Sind das nämlich die einzigen Schwierigkeiten im Leben der hiesigen weiblichen Prominenz hierzulande, kann sie sich locker zurücklehnen und sich darüber freuen, absolut keine Probleme zu haben.
Text: Maja Zivadinovic
Bilder: MZ/Instagram