«Nein, oder!?!?» Diese Nachricht sendet mir neulich mein guter Freund. Zum Text schickt er einen Artikel mit, in dem steht, dass «Dschungelcamp»-Ariel (gr. Bild) die neue Schweizer Bachelorette für 3+ ist.
Was besagten Freund und mich verbindet, ist die Liebe zu Trash-TV. Kein Wunder waren wir traurig, als 3+ letztes Jahr verlauten liess, dass es nach der Staffel um Ex-Bachelorette Larissa Hodgson keine neue Bachelorette gibt. Damals stand in den Sternen, ob überhaupt jemals wieder eine Anwärterin Rosen im Fernsehen verteilen wird. Jetzt also Ariel. Eine Nachricht, die mich auf eine Achterbahn der Gefühle schickt. Ich kann nicht abstreiten, dass mein Voyeurismus jubelt. Wie drüber die Gute ist, hat sie nicht nur soeben im «Dschungelcamp» bewiesen, wo sie einerseits ständig mega Puff mit Gil Ofarim hatte und andererseits ihre Mutter beleidigte, die notabene während Ariels Abwesenheit auf ihre knapp 2-jährige Tochter auf-passte. Nein, Ariel zog auch den Kindsvater Giuliano, ein Ex-Bachelorette-Teilnehmer, durch den Dreck. Und als Tüpfli auf dem i behauptete Ariel auch noch vor Millionenpublikum, dass die Erde eine Scheibe ist.
Ob das Ironie war? You wish! Sie sehen, wo Ariel drauf steht, wird Erde verbrannt. Ich rechne mit einer Staffel mit riesigem Unterhaltungswert, vielen Schlagzeilen und ganz sicher keinem Happy End. So weit, so unterhaltsam. Die Einzige, die mir in all dieser Schose leid tut, ist Ileyna, Ariels Tochter, die ihre Mama wochenlang nicht sieht. Und die immer das Kind der Reality-«Stars» sein wird, die sich im Internet Rosenkriege liefern. Armes Ding! Wobei, gell, wenn Ileyna nur schon 10 Prozent des Temperaments ihrer Mutter geerbt hat, wird sie potentielle Mobber im Nu zum Schweigen bringen. Mehr noch: Sie wird den Pausenplatz regieren. Darauf wette ich mein rechtes Bein.
Text: Maja Zivadinovic
Bilder: MZ/Instagram