Würde man mich fragen, wie ich mir den Mann an Börni Höhns (gr. Bild) Seite vorstelle, wäre mein Bild schnell gemacht: Schlagzeuger. Tätowiert. Lange Haare. Bart. Laut. Liebt Bier. Könnte einen Hund haben. Wobei nein, kein Hund. Aber einen Töff. Was ich für Börni nie sehen würde, ist ein Unternehmer-Typ, der Hemden trägt und eine stets akkurat geschnittene Kurzhaar-Frisur hat.
Umso erstaunter bin ich, dass Börni nun genau von so einem Mann ein Kind erwartet. Ein Bub, wie sie «Blick» verrät. Der Kleine soll im August zur Welt kommen. Der Geburtstermin ist drei Tage nach Börnis 40. Geburtstag. Börni lernte Pascal Müller vor 2,5 Jahren kennen. Lange wusste der einstige «Music Star»-Liebling gar nicht, ob sie überhaupt Kinder will. Mit Pascal kam die Wende. Börni wäre aber nicht Börni, würde sie jetzt ihre Wohnung im Langstrassenquartier gegen ein Häuschen in der Agglo tauschen. Das Paar, das keine gemeinsame Wohnung hat, will das so beibehalten. Find ich super. Am Anfang werden sie vor allem in einem Domizil zusammen Zeit verbringen, danach mal schauen. Auch der Name des Sprosses ist noch nicht in Stein gemeisselt. Es gäbe Ideen, entschieden sei aber noch nichts.
Ich freu mich für Börni. Gehöre ich doch zu ihren Fans der ersten Stunde. Als sie im Jahr 2007 bei «Music Star» ausschied, stelle ich den TV ab und schmiss die Fernbedienung in die Ecke. In bester Erinnerung ist mir ein Treffen mit Börni vor 13 Jahren geblieben. Ich hatte Liebeskummer, sie war genervt von der Musik-Industrie. Ich sagte, dass ich glaube, dass am Ende für sie und mich alles gut kommt. In spätestens fünf Jahren, so prophezeite ich, werden wir beide die beste Zeit unseres Lebens geniessen. Es hat zwar ein bisschen länger gedauert, für Börni und für mich. Aber hey, was interessiert und das gestern, wenn es heute super ist und morgen noch besser wird?
Text: Maja Zivadinovic
Bilder: Instagram/MZ