simon brander
Es ist wieder Kirschblütenzeit! Ein wahres Spektakel, das den Frühling einläutet. Jung und Alt erfreuen sich am farbigen Zauber.
Unsere Bäume sind aber nicht nur zur Blütezeit ein äusserst wertvolles Gut. Über das ganze Jahr hinweg tragen sie zur Reinigung der Luft bei, spenden Schatten und bieten zahlreichen Tieren Nahrung und Lebensraum.
Und trotzdem: So sehr wir unsere Bäume schätzen, so sehr stehen sie unter Druck. Messungen haben ergeben, dass der Baumbestand in den letzten Jahren massiv abgenommen hat – vor allem auf privatem Grund.
Damit nicht noch mehr Bäume aus unserem Stadtbild verschwinden, müssen wir handeln. So pflanzt Grün Stadt Zürich für einen nachhaltigen Baumbestand im öffentlichen Grund laufend zusätzliche Bäume. Und wenn ein Baum krank ist, wird er zeitig ersetzt.
Es braucht aber auch die Privaten. Darum gibt es in der neuen Bau- und Zonenordnung zum Beispiel eine Pflicht, Bäume zu pflanzen. Bei Neubauten muss künftig eine bestimmte Fläche des Grundstücks durch Baumkronen beschattet werden. Zudem ist vorgegeben, wie viel Prozent eines Grundstücks unversiegelt und begrünt sein müssen.
Der Druck auf die Bäume und die Grünflächen wird nicht kleiner werden. Mit der neuen Bau- und Zonenordnung haben wir aber eine gute Grundlage geschaffen, damit Zürich auch in Zukunft grünt und blüht.
Stadträtin Simone Brander Tiefbaudepartement
Stadträtin
Simone Brander
Tiefbaudepartement
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Urs+Monika Frei am 01.04.2026 12:35:01 Beitrag melden
Brander PR-Sprech: Hohn wie ein Schlag ins Gesicht der Anwohner
Am gleichen Tag wie die Kolumne von Frau Brander erfahren wir, wie nun der wunderschöne Kirschbaum vor der Altstetterstrasse 109 definitiv gefällt wird und die Naturwiese in einen «Altstetterpark» mit Schotterrasen umgewandelt wird. Oder ist das nur ein 1.-April-Scherz?
Urs+Monika Frei antworten -
Pat Plüss am 04.04.2026 19:02:40 Beitrag melden
TBA ist gerade das geeignete Amt für Ratschläge
Frau Brander und ihr TBA mögen mit gutem Beispiel vorangehen. Wenn es ein Amt gibt, das jeglichen Willen zur Gestaltung des öffentlichen Raumes vermissen lässt, dann das ihrige. Mit leichter Hand werden reihenweise gesunde Baumbestände vernichtet, ohne Not Parkplatze abgeschafft, breite Asphaltwüsten geschaffen, hässliche Pfosten inmitten von Fussgängerwegen gestellt, usw. Es ist ein Trauerspiel.
Pat Plüss antworten