mobile Navigation

Kultur

Alvaro Soler tritt auf dem Herrenacker in Schaffhausen auf. (Bild: Ben Wolf)

«Wir nennen das Tourlaub»

Von: Reinhold Hönle

30. Juli 2019

Der Deutschspanier Alvaro Soler (28), der mit «El mismo sol», «Sofia» und «La cintura» schon drei Sommerhits gelandet hat, tritt am 8. August beim Festival Stars in Town in Schaffhausen auf.

Das Stars-in-Town-Festival in der Schaffhauser Altstadt hat vom 6. bis 10. August mit Bands wie den Scorpions, Bastille, Amy MacDonald, Beginner und vielen weiteren wieder ein spannendes Line-up für sämtliche Generationen. Am 8. August tritt nebst Rea Garvey und Max Giesinger auch Alvaro Soler auf, der mit einigen Sommerhits die hiesigen Charts stürmte.

Vor vier Jahren ging Ihre Single «El mismo sol» durch die Decke. Wie hat das Ihr Leben verändert?

Alvaro Soler: Es ist auf jeden Fall stressiger geworden. Seither ist kein Tag wie der andere. Ich muss viel improvisieren und habe nur noch selten die Möglichkeit, mal ein paar Tage am Stück freizumachen. Ich bin viel unterwegs und kann bei meiner Familie in Barcelona und zu Hause in Berlin oft nur kurze Zwischenstopps einlegen. Aber ich geniesse das Reisen und die vielen tollen Momente, die mir die Musik bringt. Gerade in der Schweiz haben wir im Sommer schon an sehr vielen Festivals gespielt, wo die Landschaft total schön ist. Dann denke ich manchmal: Ich arbeite gerade, aber es fühlt sich fast wie Urlaub an – «Tourlaub» nennen wir das! (lacht)

Sie haben drei Sommerhits gelandet. Nur ein Zufall oder Absicht?

Ich bin keiner, der irgendwelche doofen Songs mit einem tanzbaren Beat raushaut, um damit schnell Kohle zu machen. Ansonsten hängt die Wahrnehmung von der Perspektive ab. Wenn du die Spanier fragst, ist es einfach Popmusik. Dort ist es nicht aussergewöhnlich, dass ich Spanisch singe. In der Schweiz oder in Deutschland ist das immer noch die Ausnahme, weshalb ­solche Songs meistens aus dem Urlaub mit nach  Hause gebracht werden. Deshalb werde ich oft als «Sommerhit-König» apostrophiert. Das klingt irgendwie blöd, doch ich habe gelernt, das Positive daran zu sehen.

Und das ist?
Die Leute schreiben mir, «Hey, wir haben uns bei deinem Lied kennen gelernt» oder «Deine Musik hat uns auf unserer Reise begleitet». So denke ich jetzt: «Wow, es ist schön, dass meine Songs zum Soundtrack solcher Erlebnisse werden!»

Wie verbringen Sie am liebsten eine Sommernacht?
Irgendwo draussen. Geil wäre es, ein Bett raus auf die Terrasse zu stellen und unter dem Sternenhimmel zu schlafen. In Berlin ist es dafür manchmal zu kalt, aber in Spanien dürfte es kein Problem sein.

Den Sommerabend des 8. August werden Sie in Schaffhausen verbringen. Erinnern Sie sich an Ihr erstes Konzert am Stars in Town?

Ja, dort habe ich die teuerste Bratwurst meines Lebens gegessen! 25 Franken habe ich für sie bezahlt, inklusive Pommes. Zuerst dachte ich «Oh Gott!». Dann hab ich realisiert: «Okay, ich bin in der Schweiz.» (lacht) Der Blick auf den Rheinfall war aber schön, so schön, dass wir danach noch mit dem Boot auf die kleine Insel rausgefahren sind.

Weitere Informationen:
Stars in Town, 6. bis 10. August,
Herrenacker Schaffhausen, es sind noch letzte Tagestickets verfügbar.
Programm:  www.starsintown.ch

 

TICKETS ZU GEWINNEN

Das «Tagblatt der Stadt Zürich» verlost 3 x 2 Tickets für den Stars-in-Town-Abend mit Alvaro Soler am 8. August! Schreiben Sie uns eine E-Mail mit Namen, Adresse, Telefon, E-Mail-Adresse und Betreff Soler an: gewinn@tagblattzuerich.ch

zurück zu Kultur

Artikel bewerten

Gefällt mir ·  
Noch nicht bewertet.

Leserkommentare

Keine Kommentare