simon brander
Es gibt Orte in Zürich, die einensofort entschleunigen. Für michgehört die Stadtgärtnerei dazu. Wer durch die Schauhäuser streift,zwischen den Beeten verweilt oder in die Gewächshäuser späht, spürt: Hier gedeiht unter den grünenDaumen der Mitarbeitenden, was unsere Stadt schöner macht.
In Zukunft konzentriert sich die Stadtgärtnerei noch stärker auf ihre Kernaufgabe – die Produktion von Pflanzen für unsere städtischen Park- und Grünanlagen undBlumenrabatten. Was gut aussieht, wirkt auch gut: Die Begrünung fördert die Biodiversität, schütztunversiegelte Flächen und kühlt das Stadtklima.
Wer nun wie ich Lust bekommen hat, eigene Pflanzprojekte im Garten oder auf dem Balkon zu verwirklichen, kommt am besten zur Stadtgärtnerei. Dort findet am Samstag, 9. Mai, zum ersten Mal der Frühlingsmarkt statt. Er ersetzt den bisherigen Tomatensetzlingsmarkt und die Marktwochenund bietet alles, was das Gärtner*innen-Herz höherschlagen lässt.
Die Besucher*innen finden ein vielfältiges Sortiment an naturnah produzierten Setzlingen, Wildstauden in Bio-Qualität und seltene Gemüsesorten von privaten Anbieter*innen. Dazu kommen Infostände von Umwelt- und Naturschutzvereinen und den städtischen Fachleuten, die Ihnen gerne mit Beratung und Tipps zur Seite stehen.
Der Markt ist damit nicht nur ein Ort zum Einkaufen, sondern auch ein Ort, der Menschen zusammenbringt, die Freude an der Stadtnatur haben und diese stärken möchten. Ich freue mich, wenn wir uns im Frühling begegnen – und gemeinsam dafür sorgen, dass es in Zürich weiter spriesst, kriecht und blüht.
Stadträtin Simone Brander,
Tiefbau- und Entsorgungsdepartement