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Hanne Ørstavik – Die Zeit, die es dauert

Hanne Ørstavik – Die Zeit, die es dauert

21.10.2019 19:30 Uhr - 21.10.2019 21:00Uhr
Veranstalter: Literaturhaus Zürich

 

 

In Hanne Ørstaviks Büchern ist alles drin, was die zeitgenössische norwegische Literatur auszeichnet: Einsamkeit, Sehnsucht, Selbsterforschung, Leidenschaft. Nur wenige vermögen zitternde Wut, brennende Intensität und zärtliches Verständnis in einer so klaren Sprache auszudrücken wie sie, ihre Bücher wurden auch von der deutschen Presse als kleine Wunderwerke gefeiert. «Die Zeit, die es dauert» (Karl Rauch Verlag 2019, aus dem Norwegischen von Andreas Donat) schliesst eine Trilogie von drei Romanen ab, die sich mit dem Erzählen von Zeit und der Suche nach Liebe befassen: Signe ist 30 Jahre alt und mit Ehemann und Kind aufs Land gezogen. Es ist kurz vor Weihnachten, und die drei planen, zum ersten Mal allein zu feiern. Aber dann kommen Signes Eltern und ihr Bruder zu Besuch, und mit ihnen drängt Vergangenes mit aller Macht in die Gegenwart.

 

«Dieses ergreifende Buch von 120 Seiten erreicht uns mit einer Verspätung von zwanzig Jahren. Aber freuen wir uns, dass es überhaupt kommt. Es ist nämlich meisterlich.» (Die Neue Zürcher Zeitung über Ørstaviks frühen Roman «Liebe», der 2017 auf Deutsch erschien)


Jill Lepore – Diese Wahrheiten. Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika

Jill Lepore – Diese Wahrheiten. Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika

23.10.2019 19:00 Uhr - 23.10.2019 20:30Uhr
Veranstalter: Literaturhaus Zürich

Die Historikerin Jill Lepore ist Professorin an der Harvard Universität und Staff Writer des Magazins «The New Yorker». Sie hat zahlreiche Preise für ihre Bücher erhalten, ihr Opus magnum «These Truths» stand wochenlang auf den amerikanischen Bestsellerlisten. Es geht in «Diese Wahrheiten» (Historische Bibliothek der Gerda Henkel Stiftung, C.H. Beck, 2019, aus dem Amerikanischen von Werner Roller) auf über 1000 Seiten um die Geschichte der USA von ihren Anfängen bis zur heutigen Weltmacht. «Eine Nation, die im Widerspruch mit sich selbst geboren wurde, wird für immer um den Sinn ihrer Geschichte kämpfen». Jill Lepore hat das Buch der Stunde geschrieben, um unsere Gegenwart zu verstehen. Elisabeth Bronfen wird sich mit der Autorin über ihr Portrait einer Nation und ihr Plädoyer für das liberale Amerika unterhalten.


Schweizer Buchpreis 2019 – Lesung der Nominierten

Schweizer Buchpreis 2019 – Lesung der Nominierten

25.10.2019 20:00 Uhr - 25.10.2019 21:30Uhr
Veranstalter: Literaturhaus Zürich

Welches sind die radikalsten, poetischsten, schönsten oder vielschichtigsten Werke des Schweizer Buchjahres 2019? Der Schweizer Buchpreis, der zum zwölften Mal im November in Basel verliehen wird, hat sich als wichtigste literarische Auszeichnung der Deutschschweiz etabliert und findet über die Landesgrenzen hinaus Beachtung. Er macht auf die herausragenden Bücher des Jahres aufmerksam und stellt deren Autorinnen und Autoren einer interessierten Öffentlichkeit vor. Die fünf Nominierten (die Namen finden Sie ab 17. September auf www.literaturhaus.ch) lesen im Literaturhaus aus ihren Werken und sprechen mit Isabelle Vonlanthen und Martin Zingg über ihre Bücher und ihr Schreiben.


Reno Sommerhalder - Wild

Reno Sommerhalder - Wild

26.10.2019 00:00 Uhr - 26.10.2019 00:00Uhr
Veranstalter: Reno Sommerhalder

Neuste Erlebnisse unter Bären mit brand neuem Bildmaterial aus Alaska, Russland und Kanada von 2019

 

26.10.2019 15:00 Uhr + 19:30 Uhr

 

Veranstaltungsort:

Volkshaus - Weisser Saal

 

Adresse:

Stauffacherstrasse 60, 8004 Zürich

 

Eintritt:

Erwachsene 30.-, Kinder 15.-

 

Saal - Kassenöffnung 1 Std. vor Beginn

 

Ticket-Reservation: jansen_adriaan@hotmail.com


Buchpremiere: Dieter Zwicky – Los Alamos ist winzig

Buchpremiere: Dieter Zwicky – Los Alamos ist winzig

26.10.2019 18:00 Uhr - 26.10.2019 19:30Uhr
Veranstalter: Literaturhaus Zürich

Dieter Zwicky ist der Beckett unter den Schweizer Autoren, seine Sätze sind Ereignisse, seine assoziationsreichen Texte Abenteuerreisen. Für die Erzählung «Los Alamos ist winzig» (Verlag pudelundpinscher 2019) erhielt er 2016 beim Klagenfurter Wettlesen den Kelag-Preis. In der hitzeflirrenden Wüstenstadt Los Alamos versammelt sich ein schillerndes Figurenensemble, jede/r erzählt sein je eigenes Los Alamos, oder fantasiert es sich entzwei. Einige hoch bemerkenswerte Vorkommnisse sind zu verzeichnen: Chardonnay-Euphorien im Abendwind, die Landung eines Nuntius im Fesselballon, Reminiszenzen an eine stramme Kindheit in Liechtenstein. Dieter Zwicky lässt die Sprache wetterleuchten über einer Stadt, zu der nur ein Weg führt: Lesen und Wiederlesen.


We Are Not Numbers – junge Stimmen aus Gaza, mit Basman Derawi und Malak Mattar

We Are Not Numbers – junge Stimmen aus Gaza, mit Basman Derawi und Malak Mattar

26.10.2019 20:00 Uhr - 26.10.2019 21:30Uhr
Veranstalter: Literaturhaus Zürich

«Die Welt spinnt», «Ich möcht Gaza mögen, es geht aber nicht», «Hoffnung»: Unter diesen drei Kapitelüberschriften versammelt der Band «We are not numbers» (Lenos Verlag 2019, aus dem Englischen von Lorenz Oehler) Bilder und Gedichte von jungen Menschen aus Gaza. Sie berichten vom Leben unter der Besatzung, von den Nöten und Freuden des Alltags, von ihrer Wut und ihren Träumen. Das Projekt wurde 2015 von der amerikanischen Journalistin Pam Bailey initiiert, die Autor*innen schreiben auf Englisch für den gleichnamigen Blog und erhalten dabei ein Mentoring durch erfahrene Journalist *innen. Malak Mattar ist in Gaza geboren, sie begann 2014 mit dem Malen und lebt derzeit in Istanbul, wo sie dank eines Stipendiums studieren kann. Basman Derawi kam mit zwei Jahren nach Gaza, er arbeitet als Physiotherapeut für das Gesundheitsministerium.


Carl Spitteler: Meine frühesten Erlebnisse (1914)

Carl Spitteler: Meine frühesten Erlebnisse (1914)

27.10.2019 11:00 Uhr - 27.10.2019 11:00Uhr
Veranstalter: Verein Carl Spitteler

Theater an der Winkelwiese, Winkelwiese 4, 8001 Zürich

 

Die Schauspielerin Regula Grauwiller liest aus Carl Spittelers Kindheitserinnerungen "Meine frühesten Erlebnisse" und Hans Rudolf Schneider, langjähriger Leiter des Dichter- und Stadtmuseum Liestal, leitet ein und kommentiert.

www.zuerich-liest.ch


Literatur und Musik: Nicht mehr die Deine – Abschiedsbriefe von Frauen, mit Hannelore Hoger

Literatur und Musik: Nicht mehr die Deine – Abschiedsbriefe von Frauen, mit Hannelore Hoger

27.10.2019 11:15 Uhr - 27.10.2019 12:45Uhr
Veranstalter: Literaturhaus Zürich

Man sieht es ihnen nicht an. Nicht die Wucht, und schon gar nicht die Macht, das Leben des Adressaten auszuhebeln: Abschiedsbriefe von Frauen verbergen viel unter dem sauberen Couvert, der sachlichen Betreffzeile, womit sie sich an ihren Leser richten. Mal erzählen die Briefe vom Verlassen, mal vom Verlassen werden. Immer aber handeln sie auch von den Lügen im Namen der Liebe: «...willst du die Wahrheit, die ganze Wahrheit? Okay.», schreibt Autorin Sandrine Fabbri an X. Ihre letzten Liebesworte sowie die anderer Frauen stellte Sibylle Berg zur Anthologie «Und ich dachte, es sei Liebe» zusammen. Schauspielerin Hannelore Hoger wird die bittersüssen bis höllisch scharfen Zeilen lesen, kommentiert von Musik der Komponistinnen Sofia Gubaidulina, Galina Ustwolskaja und Dabrinka Tabakova.


Sofa-Special bei «Zürich liest» mit Basrie Sakiri-Murati, Karl Rühmann und Usama Al Shahmani

Sofa-Special bei «Zürich liest» mit Basrie Sakiri-Murati, Karl Rühmann und Usama Al Shahmani

27.10.2019 17:00 Uhr - 27.10.2019 18:00Uhr
Veranstalter: Literaturhaus Zürich

Sofalesungen sind öffentliche Lesungen in privaten Räumen. Sie finden in WG-Wohnzimmern, Ateliers, Hinterhöfen oder Schrebergärten statt, sind persönlich, originell und unkonventionell. Im Rahmen von «Zürich liest» sind gleich drei Sofas besetzt: Zwei Debütromane und ein Tagebuch behandeln das Thema «Ankommen und Dazugehören in der Schweiz». Basrie Sakiri-Murati beschreibt in ihrem zweiteiligen Tagebuch «Bleibende Spuren – Mein Weg vom Kosovo in die Schweiz» (Rotpunktverlag 2019), wie ihre politische Aktivität als Jugendliche ihr ganzes Leben veränderte. Usama Al Shahmani erzählt in «In der Fremde sprechen die Bäume arabisch» (Limmat 2018) von seiner Ankunft in der Schweiz und dem zeitgleichen Verschwinden seines Bruders in Bagdad. Und der heute in Zürich lebende Karl Rühmann versetzt sich in «Glasmurmeln, ziegelrot» (Rüffer & Rub 2018) in die Fantasiewelt eines Kindes, um die aufgeladene Zeit des Kalten Krieges in Jugoslawien darzustellen.


Polen gestern und heute – Andrzej Stasiuk, Monika Sznajderman

Polen gestern und heute – Andrzej Stasiuk, Monika Sznajderman

30.10.2019 19:30 Uhr - 30.10.2019 21:00Uhr
Veranstalter: Literaturhaus Zürich

Andrzej Stasiuk gehört zu den bekanntesten polnischen Autoren. In vielen seiner Bücher befasst er sich mit der kulturellen und autobiographischen Vermessung Osteuropas von seinen Rändern her – zuletzt in «Der Osten» (Suhrkamp 2019). Monika Sznajderman erzählt in «Die Pfefferfälscher» (Suhrkamp 2018) die Geschichte ihrer polnisch-jüdischen Familie und ihres Vaters, der Majdanek, Auschwitz und mörderische Fluchten auf wundersame Weise überlebte. Zusammen haben die beiden den Verlag «Czarne» gegründet, der seit vielen Jahren in einer Kleinstadt im südöstlichen Polen die spannendsten mitteleuropäischen Autor*innen publiziert. Wir unterhalten uns mit ihnen über ihre Bücher, die Entdeckung Polens von der Peripherie her und die Bezüge zwischen Geschichte und Gegenwart.


Schweizer Debüts: Katja Schönherr – Marta und Arthur, Ivna Žic – Die Nachkommende

Schweizer Debüts: Katja Schönherr – Marta und Arthur, Ivna Žic – Die Nachkommende

05.11.2019 19:30 Uhr - 05.11.2019 21:00Uhr
Veranstalter: Literaturhaus Zürich

Im «Debütdoppel» laden wir zweimal pro Jahr Schweizer Autorinnen und Autoren ein, uns von ihren Erstlingen zu erzählen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Katja Schönherr und Ivna Žic haben zwei Romane geschrieben, die sich auf ganz unterschiedliche Art mit der Liebe und der Komplexität von Beziehungen befassen. «Die Nachkommende» (Matthes & Seitz 2019) erzählt von den Reisen einer jungen Frau in Europa, von ihren Pendelbewegungen zwischen Paris, der Schweiz und Kroatien, aber auch ihren Erinnerungsreisen zurück zu den älteren Generationen - das Buch ist auch nominiert für den Schweizer Buchpreis. Mit «Marta und Arthur» (Arche 2019) hat Katja Schönherr einen Roman über zwei Menschen geschrieben, die 40 Jahre lang nicht ohne einander leben können – aber miteinander noch sehr viel weniger.


Monique Schwitter und Camille Luscher – Im Dialog mit Carl Spitteler

Monique Schwitter und Camille Luscher – Im Dialog mit Carl Spitteler

06.11.2019 19:30 Uhr - 06.11.2019 21:00Uhr
Veranstalter: Literaturhaus Zürich

«Ohne Zweifel wäre es nun für uns Neutrale das einzig Richtige, nach allen Seiten hin die nämliche Distanz zu halten», schreibt Carl Spitteler 1914 in seiner Rede «Unser Schweizer Standpunkt». Doch was heisst das: die nämliche Distanz? Soll man sich also nicht einmischen? Oder bietet gerade die Neutralität eine Chance, sich zu engagieren? Solche Fragen sind auch heute, hundert Jahre, nachdem Spitteler mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet worden ist, aktuell. Der Rotpunktverlag hat in dem Band «Neue Schweizer Standpunkte» die Texte von acht Schweizer Autor*innen versammelt, die sich Spittelers Themen aus heutiger Sicht annehmen und ihre eigene Position entwickeln. In Zürich lesen und diskutieren Autorin Monique Schwitter und Herausgeberin Camille Luscher.


Zürcher Poetikvorlesung I: Marion Poschmann - Tierpoetiken. Wappentier Qualle

Zürcher Poetikvorlesung I: Marion Poschmann - Tierpoetiken. Wappentier Qualle

07.11.2019 20:00 Uhr - 07.11.2019 21:30Uhr
Veranstalter: Literaturhaus Zürich

Unter den Titeln «Wappentier Qualle», «Wolfskrankheit» und «Das Schaf der Vernunft» gibt die deutsche Romanautorin, Lyrikerin und Essayistin Marion Poschmann an drei Abenden Einblicke in ihr Werk und ihre Arbeitsweise. Mit ihrem letzten Roman «Die Kieferninseln» hat sie 2017 Furore gemacht, mit ihrer zugleich ernsthaften und subtilen, humorvollen und «knisternd-klugen» (Paul Jandl) Sprache schlägt sie ihre Leser*innen immer wieder in den Bann. Ihre Texte führen uns in den Wald der Selbstmörder nach Japan, in eine psychiatrische Anstalt nach der deutschen Wiedervereinigung oder nach Coney Island in New York. Bei aller Verschiedenheit der Themen und Orte lassen sich wiederkehrende Fragestellungen erkennen: etwa diejenige nach der Beziehung des vielseitig gefährdeten Naturschönen mit den Möglichkeiten der Dichtung und des literarischen Erzählens.


Writers in Prison Day 2019 – Liao Yiwu

Writers in Prison Day 2019 – Liao Yiwu

11.11.2019 19:30 Uhr - 11.11.2019 21:00Uhr
Veranstalter: Literaturhaus Zürich

Am Writers in Prison Day wird in vielen Ländern alljährlich Mitte November der verfolgten Schriftsteller*innen gedacht. Das Deutsch-Schweizer PEN Zentrum (DSPZ) widmet diesen Tag dem chinesischen Schriftsteller und Dissidenten Liao Yiwu. Er gilt als einer der bedeutendsten chinesischen Autoren der Gegenwart, seine Werke wurden in den letzten Jahren in zahlreiche Sprachen übersetzt. Liao Yiwu hat China verlassen und lebt seit 2012 in Berlin, er wurde u. a. mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. 2019 jährt sich nicht nur zum 30. Mal der Fall der Berliner Mauer, sondern auch der Aufstand am Pekinger Platz Tian’anmen, dem Platz des «Tors des Himmlischen Friedens»; Werk und Biographie Liao Yiwus sind eng mit diesem Platz verbunden.


Olga Tokarczuk – Unrast, Die Jakobsbücher

Olga Tokarczuk – Unrast, Die Jakobsbücher

12.11.2019 19:30 Uhr - 12.11.2019 21:00Uhr
Veranstalter: Literaturhaus Zürich

Für «Unrast» (auf Polnisch 2007 erschienen) wurde Olga Tokarczuk letztes Jahr mit dem Man Booker International Prize ausgezeichnet, ihr letzter Roman «Die Jakobsbücher» erhielt 2015 den wichtigsten polnischen Buchpreis Nike. Beide Bücher erscheinen dieses Jahr in deutscher Übersetzung beim Zürcher Kampa-Verlag – und beide erzählen vom Unterwegssein, wenn auch in ganz unterschiedlicher Form. «Unrast» ist ein Kaleidoskop an Geschichten, Mythen, Notizen und Gedanken über das Reisen und die Verbindung zwischen Seele und Körper, Bewegung und Sein, Entwurzelung und Migration. «Die Jakobsbücher» handeln von Jakob Frank, dem Anführer einer mystischen Bewegung in Europa im 18. Jahrhundert – er war ein Grenzgänger und Suchender, den es nirgends lange hielt, weder bei einer Religion noch an einem Ort.


Salman Rushdie

Salman Rushdie

16.11.2019 20:00 Uhr - 16.11.2019 21:30Uhr
Veranstalter: Literaturhaus Zürich, Kaufleuten Zürich

Salman Rushdies Roman „Mitternachtskinder“, für den er mit dem renommierten Booker-Preis ausgezeichnet wurde, war ein Weckruf für die Literatur; er verhalf Rushdie zu Weltruhm. Mit seinen insgesamt 13 Romanen, darunter „Des Mauren letzter Seufzer“, „Die satanischen Verse“ und zuletzt dem zeitkritischen „Golden House“ gehört er heute zu den Popstars der Weltliteratur („Gebt Rushdie den Nobelpreis!“ FAZ).

 

In seinem neuen Buch nimmt Rushdie Quichottes Abenteuer mit in unsere verrückte Gegenwart: „Quichotte“ ist eine mitreissende Road-Novel - und zugleich ein brillantes Spiel mit Cervantes‘ „Don Quijote“. Anlässlich seiner Lesereise kommt Salman Rushdie im November nach langer Zeit wieder zu einem exklusiven Auftritt nach Zürich.


Rahel Jaeggi – Fortschritt und Regression

Rahel Jaeggi – Fortschritt und Regression

18.11.2019 19:30 Uhr - 18.11.2019 21:00Uhr
Veranstalter: Literaturhaus Zürich

Rahel Jaeggi ist seit 2009 Professorin für Praktische Philosophie mit den Schwerpunkten Rechts- und Sozialphilosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Die Vertreterin der zeitgenössischen Kritischen Theorie widmet sich in ihren Büchern u. a. Begriffen wie der Entfremdung, der Kommodifizierung bzw. Verdinglichung, der Ideologie, der Lebensform, der Institution und der Solidarität. In ihrem aktuellen Forschungsprojekt analysiert Rahel Jaeggi das Begriffspaar «Fortschritt» und «Regression» für eine Diagnose und Kritik unserer Zeit. Sie entwickelt dabei einen Begriff des Fortschritts, der den vielseitigen Herausforderungen der Gegenwart Rechnung tragen soll und die Werte der Emanzipation einklagt.


Abraham B. Yehoshua – Der Tunnel

Abraham B. Yehoshua – Der Tunnel

19.11.2019 19:30 Uhr - 19.11.2019 21:00Uhr
Veranstalter: Literaturhaus Zürich

Abraham B. Yehoshua gilt weltweit neben Amos Oz und David Grossman als wichtigste Stimme der hebräischen Gegenwartsliteratur. Seine Stücke, Erzählungen, Essays und Romane sind vielfach übersetzt, verfilmt und ausgezeichnet worden. Mit «Der Tunnel» hat er seinen bisher berührendsten Roman geschrieben, eine Hommage an die Liebe seines Lebens: Der 72-jährige Zwi, ein pensionierter Ingenieur, wird durch eine medizinische Diagnose jäh aus der Ruhe seiner späten Tage gerissen. Seine Frau und Kinder ermutigen ihn, sich dem drohenden Abgleiten in das Vergessen entgegenzustemmen – und er unternimmt eine Reise, die ihn unerwartet nicht nur zu sich selbst, sondern noch einmal mitten in das Leben führt. Das Buch erscheint im Herbst bei Nagel & Kimche (aus dem Hebräischen von Markus Lemke), die Verlegerin Patricia Reimann führt das Gespräch mit dem Autor.


Macht und Moralismus – Bernd Stegemann im Gespräch mit Rudolph Jula

Macht und Moralismus – Bernd Stegemann im Gespräch mit Rudolph Jula

22.11.2019 19:30 Uhr - 22.11.2019 21:00Uhr
Veranstalter: Literaturhaus Zürich

mmer weniger drehen sich gesellschaftliche und politische Debatten um die Fragen der Gerechtigkeit und der Besitzverhältnisse, immer mehr um individuelle Empfindsamkeiten und neue Sprachformen. Statt der sozialen Frage rückt die nach der richtigen Moral in den Mittelpunkt. Ist Moralisieren ein Ausweichmanöver, das von ökonomischen Bedingungen ablenkt? Wie klingt die Sprache des Moralisierens, wie erkennen wir ihre Dramaturgie und Rhetorik? Bernd Stegemann ist Autor und Dramaturg am Berliner Ensemble. Zusammen mit Sahra Wagenknecht gründete er die Sammlungsbewegung «Aufstehen». In seinem Buch «Die Moralfalle» (Matthes & Seitz 2018) hat er die Strategien des Moralisierens analysiert, und wird sich darüber mit dem Autor und Filmemacher Rudolph Jula unterhalten.


Verleihung des Jonathan-Swift-Preises an David Sedaris

Verleihung des Jonathan-Swift-Preises an David Sedaris

24.11.2019 11:00 Uhr - 24.11.2019 12:30Uhr
Veranstalter: Literaturhaus Zürich

 

Zeit: 11:00 Uhr

Ort: Literaturhaus Zürich, Limmatquai 62, 8001 Zürich

Autor/in:

 

David Sedaris

 

 

Der Jonathan-Swift-Preis für satirische und komische Literatur geht im Jahr 2019 an David Sedaris. Die Jury, bestehend aus dem Autor Charles Lewinsky, der Verlegerin Nelleke Geel und dem Büchermacher Gerd Haffmans, schreibt in ihrer Begründung: «Jedes seiner Bücher ist ein zum Lachen und zum Heulen treibendes Virtuosenstück, dargeboten auf der grossen Gefühlsorgel vom ungeschlagenen Weltmeister der Verlierer. Dafür verleiht ihm die Jury den Jonathan-Swift-Preis 2019.» Der Preis wird jährlich zu Jonathan Swifts Geburtstag im Literaturhaus Zürich verliehen.

 


David Sedaris

David Sedaris

24.11.2019 20:00 Uhr - 24.11.2019 21:30Uhr
Veranstalter: Literaturhaus Zürich, Kaufleuten Zürich

Der amerikanische Bestsellerautor David Sedaris ist wieder auf Lesetour, wer ihn einmal erlebt hat weiss, was sie, ihn erwartet: Autobiografisch gefärbte Anekdoten, humorvolle Betrachtungen und furchtlose Selbsterkenntnis. Sedaris liest aus veröffentlichten und noch unveröffentlichten Texten: Ein wortgewaltiger und niemals verlegener Autor!

 

Am Sontagvormittag, 11:00, wird David Sedaris der Jonathan-Swift-Preis 2019 überreicht. Die Jury, bestehend aus dem Autor Charles Lewinsky, der Verlegerin Nelleke Geel und dem Büchermacher Gerd Haffmans, schreibt in ihrer Begründung: «Jedes seiner Bücher ist ein zum Lachen und zum Heulen treibendes Virtuosenstück, dargeboten auf der grossen Gefühlsorgel vom ungeschlagenen Weltmeister der Verlierer.»


Mein Buch: Klara Obermüller

Mein Buch: Klara Obermüller

25.11.2019 12:15 Uhr - 25.11.2019 13:15Uhr
Veranstalter: Literaturhaus Zürich

Unter dem Namen «Mein Buch» veranstaltet das Literaturhaus Zürich gemeinsam mit Olivia Bosshart eine Mittagsreihe, zu der Kulturschaffende, Ökonomen, Wissenschaftlerinnen eingeladen sind, über «ihr» Buch zu sprechen: Wieso hat genau dieses Buch sie geprägt? Und was können wir aus ihm lernen? Für den November haben wir Klara Obermüller eingeladen. Die Literaturwissenschaftlerin schrieb für verschiedene Schweizer Zeitungen und Zeitschriften, sie moderierte die «Sternstunde Philosophie» und ist heute als freie Publizistin und Autorin tätig. Auf unsere Einladung antwortete sie: «Für mich gibt es eigentlich nur ein Werk, das mein Leben für immer verändert hat, und das ist «La Peste» von Camus.» Wir sind gespannt.


Lesezirkel: Lucia Berlin – Was ich sonst noch verpasst habe

Lesezirkel: Lucia Berlin – Was ich sonst noch verpasst habe

26.11.2019 19:30 Uhr - 26.11.2019 20:30Uhr
Veranstalter: Literaturhaus Zürich

Lucia Berlin (1936-2004) wurde gleich zweimal «wiederentdeckt»: zunächst 2015, als eine Sammlung von Erzählungen sie in den USA – zehn Jahre nach ihrem Tod – an die Spitze der Bestsellerlisten katapultierte, und ein Jahr später in Deutschland, als der Band «Was ich sonst noch verpasst habe» (Arche Verlag, aus dem Englischen von Antje Rávic Strubel) auch hier viele begeisterte Leser fand. Berlin erzählt in ihren Geschichten vom eigenen Leben und entfaltet zugleich ein ganzes Panorama an eindrücklichen Figuren, ihre Texte erscheinen ungekünstelt und verraten gerade darin eine grosse Kunstfertigkeit. Die Stories sind so nahe am Leben, und am Leiden, dass das Lesen manchmal wehtut – aber immer wieder blitzt in diesen mit grosser Dringlichkeit erzählten Geschichten auch die Freude auf «wie Sonnenlicht».

 

Alle, die das Buch gelesen haben, sind zur Diskussion herzlich eingeladen.


Buchpremiere: Dragica Rajčić Holzner – Glück

Buchpremiere: Dragica Rajčić Holzner – Glück

27.11.2019 19:30 Uhr - 27.11.2019 21:00Uhr
Veranstalter: Literaturhaus Zürich

Dragica Rajčić Holzner ist in Split geboren und lebt heute als Autorin und Dozentin in Zürich und Innsbruck. Für ihre Gedichte, Kurzprosa und Theaterstücke wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis und dem Lyrikpreis Meran. In «Glück» (der gesunde Menschenversand 2019) erzählt sie von Ana Jagoda, die aus einem kroatischen Dorf in die USA ausgewandert ist. Im «Womenirrhaus» in Chicago sucht Ana nach ihrer Geschichte und erzählt von der fortdauernden Gewalt an Frauen. Schreibend entdeckt sie eine Möglichkeit, dem Gewaltzyklus zu entrinnen. Und aus ihrer versehrten Sprache entsteht eine faszinierend-poetische, vielstimmige Literatur: «schliesslich kann keiner von uns allein / das Knäuel von Fiktion / entwirren / die jenes wacklige Ding bilden / das wir Selbst nennen.»


Valeria Luiselli – Archiv der verlorenen Kinder

Valeria Luiselli – Archiv der verlorenen Kinder

28.11.2019 19:30 Uhr - 28.11.2019 21:00Uhr
Veranstalter: Literaturhaus Zürich

2014 war die mexikanische Autorin Valeria Luiselli mit ihrem grandiosen Debütroman «Die Schwerelosen» bei uns zu Gast. Seither ist viel passiert: Ihre Bücher sind in über 20 Sprachen übersetzt worden, sie ist nach New York gezogen, und sie hat ihren ersten Roman auf Englisch verfasst. In «Archiv der verlorenen Kinder» (Kunstmann 2019, aus dem Englischen von Brigitte Jakobeit) reist ein Elternpaar mit zwei Kindern aus New York an die mexikanische Grenze. Sie arbeitet als Hörfunkjournalistin, er als Sound scape- Künstler, für ein Radioprojekt suchen sie nach Flüchtlingskindern, die in dieser Zeit zu Hunderttausenden aus Zentralamerika in die USA flüchten. Für ihren Roman hat Valeria Luiselli selber in Arizona recherchiert und mit Kindern an der Grenze gesprochen, sie verbindet Elemente einer Reportage mit einer bildlich und klanglich dichten Erzählung.


Lea Streisand in «52 Beste Bücher» auf Radio SRF 2 Kultur live

Lea Streisand in «52 Beste Bücher» auf Radio SRF 2 Kultur live

01.12.2019 10:45 Uhr - 01.12.2019 12:15Uhr
Veranstalter: Literaturhaus Zürich

Menschen tanzen auf der Mauer, Jubel, überforderte Grenzbeamte: Die Bilder des Mauerfalls 1989 haben sich uns tief eingeprägt. Doch spiegeln sie die Realität? Die Berliner Autorin Lea Streisand ezählt in ihrem Roman «Hufeland, Ecke Bötzow» (Ullstein 2019) durch die Augen von Ostberliner Kindern von den welthistorischen Vorgängen – ungewohnt und erfrischend. Lea Streisand ist zu Gast bei SRF-Literaturredaktor Felix Münger in der Literatursendung «52 Beste Bücher» auf Radio SRF 2 Kultur, live aus dem Literaturhaus.


Cari Vicini: Matteo Terzaghi – Die Erde und ihr Trabant

Cari Vicini: Matteo Terzaghi – Die Erde und ihr Trabant

02.12.2019 19:30 Uhr - 02.12.2019 21:00Uhr
Veranstalter: Literaturhaus Zürich

Matteo Terzaghi, *1970 in Bellinzona, vereint in seinem Schaffen Leidenschaft und Nachdenklichkeit: Er schreibt Kinderbücher und philosophische Essays, hat zahlreiche Kunstausstellungen realisiert, arbeitet beim Verlag Casagrande und hat 2014 einen Schweizer Literaturpreis erhalten. In seinem neuen Buch «Die Erde und ihr Trabant» (aus dem Italienischen von Barbara Sauser, die Brotsuppe 2019) geht es um die Kindheit, um zoologische, musikalische und filmische Versuche; um sprachlichen Erfindungsreichtum und andere Widerstandshandlungen; um Krankheit und Gesundheit. Der Autor testet spielerisch verschiedene Formate aus (vom Schulaufsatz bis hin zur philosophischen Erörterung) und schafft immer wieder auch literarische Querverweise – zu Giacomo Leopardi und Truffaut, Danilo Kiš und Anne Frank.


Writer in Residence: Aura Xilonen - Literatur und Film

Writer in Residence: Aura Xilonen - Literatur und Film

04.12.2019 19:30 Uhr - 04.12.2019 21:00Uhr
Veranstalter: Literaturhaus Zürich

Die auf Einladung des Literaturhauses Zürich und der Stiftung PWG für ein halbes Jahr in Zürich weilende Mexikanerin Aura Xilonen (Jahrgang 1995) wusste bereits vor dem internationalen Durchbruch ihres Romans «Campeón gabacho» (2015) genau, was sie werden will: Filmemacherin. Nach dieser halbjährigen Auszeit, in der sie parallel an zwei Romanen arbeitet, nimmt sie im Januar wieder ihr Studium an der Kunst- und Filmhochschule BUAP in Puebla auf. Welche Rolle der Film für ihre Literatur spielt und umgekehrt, darüber unterhält sie sich im Gespräch mit Pablo Assandri.


Peter Stamm – Marcia aus Vermont

Peter Stamm – Marcia aus Vermont

09.12.2019 19:30 Uhr - 09.12.2019 21:00Uhr
Veranstalter: Literaturhaus Zürich

2018 erhielt Peter Stamm für seinen Roman «Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt», in dem er eine raffinierte Doppelgängergeschichte erzählt, den Schweizer Buchpreis. Auch in seiner neuen Erzählung «Marcia aus Vermont. Eine Weihnachtsgeschichte» (S. Fischer 2019) spielt Stamm wieder mit Realität und Fantasie und erzählt mit doppeltem Boden. Der Erzähler findet nämlich während seines Aufenthalts in einer Künstlerkolonie ein Manuskript, dessen Inhalt ihm bekannt vorkommt. Denn er war vor 33 Jahren Teil der darin erzählten Weihnachtsgeschichte. Damals lernte er in New York Marcia kennen und verbrachte gemeinsam mit ihr und einem Ehepaar die winterlichen Festtage. Das Ende des Manuskripts löst in ihm die Frage aus, wie es den dreien nach seiner Abreise wohl ergangen sein mag.


Iso Camartin – Die Reise zu den Zedern

Iso Camartin – Die Reise zu den Zedern

10.12.2019 19:30 Uhr - 10.12.2019 21:00Uhr
Veranstalter: Literaturhaus Zürich

«Warum gerade die Zeder?», schreibt Iso Camartin in der Einleitung zu seinem neuesten Buch «Die Reise zu den Zedern. Aufzeichnungen eines Klostergärtners» (mit Verena Füllemann, Verlag Desertina 2019). Die folgenden Seiten geben darauf eine beredte Antwort: Die Zeder ist natur- wie kulturgeschichtlich der am häufigsten beschriebene und besungene Baum unseres Planeten. Sie spielt bereits im frühen Mesopotamien, Ägypten, dem Nahen Osten und später im Mittelmeerraum eine wichtige Rolle. Diese Begeisterung hat sich später auf alle Kontinente ausgedehnt – seit dem späten 18. Jahrhundert ist in Europa kein repräsentativer Park denkbar, in dem man nicht auch versucht hätte, eine Libanon- oder Atlaszeder zu pflanzen. Iso Camartin nimmt uns an diesem Abend mit auf eine Reise, die in alle vier Himmelsrichtungen und weit zurück in der Zeit führt.


Teppich: Laura Vogt

Teppich: Laura Vogt

12.12.2019 19:00 Uhr - 12.12.2019 20:30Uhr
Veranstalter: Literaturhaus Zürich

«Teppich», das heisst: Autorinnen und Autoren laden Autoren und Autorinnen ein, um mit einem interessierten Publikum über Texte, Literatur und das Schreiben zu diskutieren. Durch diese Gespräche, die sich nicht in Zustimmung oder Ablehnung erschöpfen, wird eine höhere Genauigkeit im Umgang mit Literatur ermöglicht – sei es beim Schreiben oder beim Lesen. Zu den Schreibenden werden weitere Schriftsteller*innen eingeladen, die sich auf den Text vorbereiten und ihn mit dem Publikum zusammen diskutieren. Laura Vogt, *1989 in der Ostschweiz, absolvierte 2015 ihr Studium am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel und schreibt nebst Prosa auch lyrische, dramatische und journalistische Texte. 2016 erschien ihr Debütroman «So einfach war es also zu gehen», im März 2020 folgt ihr zweiter Roman.


Sofalesung: Noëmi Lerch und Walter Wolff – Willkommen im Tal der Tränen

Sofalesung: Noëmi Lerch und Walter Wolff – Willkommen im Tal der Tränen

15.12.2019 17:00 Uhr - 15.12.2019 18:00Uhr
Veranstalter: Literaturhaus Zürich, Sofalesungen

 

 

Sofalesungen sind öffentliche Lesungen in privaten Räumen. Sie finden in WG-Wohnzimmern, Ateliers, Hinterhöfen oder Schrebergärten statt. Im Dezember sind Noëmi Lerch und das Künstlerduo Walter Wolff (Alexandra Kaufmann und Hanin Lerch) mit ihrem ersten gemeinsamen Werk «Willkommen im Tal der Tränen» (Verlag die brotsuppe 2019) auf einem Zürcher Sofa zu Gast. Worum es darin geht? Die drei Rinderhirten Zoppo, der Lombarde und der Tuinar verbringen gemeinsam einen Sommer auf der Greina-Alp. Der Tuinar bemerkt, wie sie immer stiller werden, bis sie einem schweigsamen, der Natur hingegebenen Rhythmus verfallen, den auch die Touristenströme nicht zu unterbrechen vermögen. Bilder– sowohl sprachliche als auch visuelle – erzählen die Geschichte.


Café Philo: Warum wir wieder Mauern bauen

Café Philo: Warum wir wieder Mauern bauen

17.12.2019 19:30 Uhr - 17.12.2019 21:00Uhr
Veranstalter: Literaturhaus Zürich

Vor dreissig Jahren fiel die Mauer zwischen Ost- und Westdeutschland. Der Aufbruch in ein ungeteiltes Europa galt 1989 vielen auch als Aufbruch in eine versöhnte Welt. Heute sieht es anders aus: Die politischen Positionen stehen sich konfrontativ gegenüber, ein gemeinsamer Konsens ist weder auf nationaler noch auf internationaler Ebene auszumachen und die Idee einer solidarischen Weltgesellschaft scheint passé. Was ist passiert? Warum erscheinen Abschottungsrhetorik und Isolationsarchitektur heute wieder attraktiv? Ausgehend von Wendy Browns philosophischer Untersuchung «Mauern. Die neue Abschottung und der Niedergang der Souveränität», die 2009 erstmals publiziert und 2015 noch einmal neu überarbeitet und auf Deutsch veröffentlicht wurde, gehen wir diesen Fragen im Café Philo gemeinsam nach.


Weihnachtsbücher 2019 – mit special guest Andrea Fischer Schulthess

Weihnachtsbücher 2019 – mit special guest Andrea Fischer Schulthess

19.12.2019 19:30 Uhr - 19.12.2019 21:00Uhr
Veranstalter: Literaturhaus Zürich

Stellen Sie sich vor, Bücherempfehlungen kämen nicht mehr von Amazon, keine Algorithmen errechneten ein «best-anzunehmendes-Ergebnis» einer auf Sie zugeschnittenen Bücherauswahl – sondern es würden Menschen an einem Tisch sitzen, die Ihnen ihre persönlichen Bücher-Favoriten ans Herz legen! Bei unserer jährlichen Novitätenschau stellen Ihnen Gesa Schneider und Isabelle Vonlanthen vom Literaturhaus und Urs Heinz Aerni (Journalist und Buchhändler) sowie special guest Andrea Fischer Schulthess (Leiterin des Miller’s Theater und Autorin) ihre Favoriten des Bücher-Winters 2019 vor. Wenn Ihnen also noch die passende Lektüre fehlt für den Rückzug aufs heimische Sofa, oder Sie noch nicht wissen, welche Bücher Sie Ihren Lieben unter den Weihnachtsbaum legen wollen, kommen Sie vorbei – die vorgestellten Bücher finden Sie dann direkt auf unserem Büchertisch.