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Sardinien - Ruf aus der Bronzezeit. (Bild: Massimo Virgilio/Unsplash)

Sardinien: Insel der Mystik und Magie

Von: PD

29. Dezember 2021

Die Insel Sardinien ist für einen erholsamen Strandurlaub wie geschaffen. Der Reichtum an Kultur und Naturwundern ist die Basis für tolle Ausflüge.

Reisen erweitert den Horizont – das gilt für Sardinien ganz besonders. Urlauber erleben auf Sardinien eine reiche Kultur, die ihre Wurzeln in der Bronzezeit hat und deren Zeugnisse heute Touristenmagneten darstellen. Die ehrwürdige Nuraghen-Kultur lässt sich mit allen Sinnen erfahren. Tektonisch stellt Sardinien als Teil von Tyrrhenis einen eigenen Kontinent dar und seine Flora und Fauna ist reich an Endemiten. Paradiesische Strände, traumhafte Gebirgslandschaften und zahlreiche Naturwunder lassen den Kenner mit der Zunge schnalzen und den Touristen mit einem reichen Schatz an Eindrücken zurück nach Zürich kommen.

Viele romantische Ferienhäuser stehen für Urlauber bereit. Sie können entspannt im Ferienhaus auf Sardinien den Abend geniessen und am Tag darauf zu neuen Taten schreiten. Berühmte Naturwunder auf Sardinien sind unter anderem die Neptungrotte bei Alghero, der rote Felsen von Arbatax, die Schlucht Golla Su Gorropu im Supramonte-Gebirge, die Landzunge Capo Caccia und der Elefantenfelsen bei Castelsardo.

Kultur der Nuragher

Die Nuragher waren ein Stamm der Hirten und Seefahrer. Der auf Sardinien abgebaute Kupfer bot ihnen für den Handel eine wichtige Einnahmequelle. In der Keramik und der Fertigung von Statuen brachten sie es zu kulturellen Höchstleistungen. Ihre Toten bestatteten sie in Dolmen, Feenhäusern und Gigantengräbern, für jeden besiegten Feind errichteten sie einen Menhir und mit ihren Steinkreisen kommunizierten sie mit dem Kosmos. Ihre beeindruckendsten Bauten aber dienten kriegerischen Zwecken. Es waren über die ganze Insel verbreitete megalithische Festungsbauten mit runden Wehrtürmen auf Anhöhen.

Mehrere Hunderte kleine Nuragherreiche soll es auf Sardinien gegeben haben. Wie ein sardischer Nationaldichter schrieb, führte ihre Zerstrittenheit dazu, dass die Sarden für die Eroberer seit der Antike leichte Beute waren und bis heute lieber unter sich im vertrauten Clan bleiben. Tatsächlich besitzen die Sarden in keiner Weise das lebhafte italienische Temperament. Vielmehr zeichnet ihr Wesen ein würdiger Ernst aus und ihr Hirtengesang, der Cantu a Tenore, klingt noch wie vor 3.500 Jahren.

Tummelplatz der Weltreiche

Ob Eroberer oder nicht, auch sie prägen das Erscheinungsbild Sardiniens. Die Hauptstadt Cagliari geht auf die phönizische Stadtgründung Karalis zurück. Neben den Puniern siedelten Griechen und Römer auf Sardinien. In Bosa finden sich Überreste einer Römerstadt, in Olbia von den alten Griechen und in Tharros eine antike Ausgrabungsstätte. In Cagliari werden all diese Völker im archäologischen Museum vorgestellt.

Ausserdem befinden sich auf Cagliari ein römisches Amphitheater, die Römervilla Tigellio und ein Ensemble von Prachtbauten aus dem Mittelalter und der Renaissance. 

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