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Lifestyle

Schöne Füsse dank Soraya

Von: Ginger Hebel

11. Februar 2013

Die Podologin Soraya Wirtner pflegt geschundene Füsse und gibt ihnen die wohlverdiente Entspannung.

Im Winter stecken unsere Füsse in Socken und in geschlossenen Schuhen und bekommen von uns meist nicht die Beachtung, die sie verdienen. Anders als im Sommer sieht sie jetzt ohnehin fast niemand. «Viele Leute vernachlässigen ihre Füsse, auch die Jungen achten kaum auf sie», sagt Soraya Wirtner. Sie ist Podologin mit eigener Praxis im Seefeld. Zu ihr kommen Leute mit schmerzenden Füssen, Fuss- oder Nagelpilz, Hühneraugen, Hornhaut oder einfach solche, die ihre Füsse professionell pflegen lassen wollen. «Frauen, die oft High Heels tragen, bekommen eher Druckstellen oder auch mal ein Hühnerauge», sagt Soraya Wirtner und empfiehlt, ab und zu flache Schuhe anzuziehen.

An der Kreuzstrasse 53 nehmen die Kunden Platz auf einem weissen verstellbaren Stuhl. Soraya Wirtner kürzt ihnen die Zehennägel mit dem Fräser, entfernt die Nagelhaut, und schneidet allfällige Hühneraugen, Druckstellen und Hornhaut mit dem Skalpell heraus. Später lackiert sie die Nägel nach Wunsch. Eine einstündige Fusspflege kostet 108 Franken, Peeling und eine kleine Fussmassage inklusive.

Die 24-Jährige hat Kosmetikerin und später Podologin gelernt und vor einem Jahr ihre Praxis eröffnet, wo sie auch Gesichtsbehandlungen anbietet. Manchmal ist auch ihre Mutter anwesend und macht Massagen. «Zur Kosmetikerin zu gehen, ist für viele ein Luxus. Als Podologin nehme ich den Leuten die Schmerzen an den Füssen weg. Zudem ist der Vorher-Nachher-Effekt nirgends so gross wie bei den Füssen», sagt Soraya Wirtner. Regelmässig stattet sie auch den Altersheimen einen Besuch ab und pflegt die geschundenen Füsse der betagten Leute. Im Alter können sich viele die Zehennägel nicht mehr selber schneiden, weil sie nicht mehr so beweglich sind und schlecht sehen. «Die Nägel verdicken sich, werden hart und spröde. Sie zu schneiden, wird mühsam. Die Leute sind dankbar, wenn ich vorbeikomme, um zu helfen.»

Früher hat Soraya Wirtner den Leuten zuallererst auf die Brauen geschaut, heute schaut sie ihnen auf die Füsse. «Im Sommer sehe ich viele junge, hübsch gekleidete Damen. Doch wenn ich ihnen auf die Füsse schaue, dann sehe ich Risse an den Fersen und abgesplitteter Nagellack, das finde ich schade.» Im Gegensatz zu einer Kosmetikerin, die Pedicure anbietet und die Nägel kürzt, feilt und lackiert, hat sich Podologin Soraya Wirtner auf die medizinische Fusspflege spezialisiert. Sie behandelt auch Kunden mit eingewachsenen Nägeln, Fuss- oder Nagelpilz. «In Zürich leiden mehr Personen darunter, als man denkt. Man braucht sich dafür nicht zu schämen.» Ein Nagelpilz ist nicht schmerzhaft, aber ansteckend, und durch die Gelbfärbung sieht er auch nicht schön aus. Wer nichts unternimmt, riskiert, dass der Pilz sich bis zur Wurzel hin ausbreitet. Ihn loszuwerden, wird dann eine langwierige Sache. Viele lesen sich den Pilz im Hallenbad oder in den Gemeinschaftsduschen der Fitnessstudios auf. «Dort, wo sich alle die Füsse desinfizieren, sollte man nicht hingehen. Stattdessen sollte man sie gründlich waschen und Badeschlappen tragen.» Laut Soraya Wirtner führen auch Fussbodenheizungen zur Bildung von Hornhaut und zu trockenen Füssen. Ihr Rat: «Statt bei Bodenheizung immer barfuss zu gehen, lieber Socken oder Pantoffeln tragen und die Füsse immer schön eincremen.»

Wenn man sich die Nägel selber schneidet, dann sollte man darauf achten, dass man sie gerade schneidet und die Ecken nur leicht abrundet. «Die Zehennägel kürzt man am besten mit der Schere und bringt sie dann mit der Feile in Form, damit sie nicht einwachsen.»

Soraya Podologie & Kosmetik, Kreuzstrasse 53.
Terminvereinbarungen: 079 108 49 39
info@podologiesoraya.ch
www.podologiesoraya.ch

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