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Lifestyle

Tschuldigung, es geht MEGAGUT!

Von: Marianne Weissberg

08. Oktober 2013

Ich hirnte nach einem Motz-Thema, das gibt ja angeblich Lesequote. Mir fiel NIX ein. Da merkte ich: ICH BIN GRAD MEGAZUFRIEDEN! Mein Literatur-Label EditionVOLLREIF ist zauberhaft angelaufen, und das Debütbuch, die meschuggene Zwingli-City-Komödie «Lili und der Schmock!», liegt schon auf vielen Nachttischli. «Mazeltov, Marianne», gratulierte ich mir selbst. Dabei hatten einige Arroganzlinge geunkt: «Soo gaats nöd, Frau Weissberg, Sie chliises Nümmerli im Big-Buchbusiness.» Immer, wenn man mir «gaat dänn nöd!» sagt, denke ich: «Jetzt erst recht!»

Und prompt kamen die schönen Surprisen: Mutige Buchhandlungen, die mich ins Sortiment aufnehmen, reizende Leser(innen), denen ich bei Kafi und Cüpli hausliefere. Das habe ich mir immer schon gewünscht: familiär statt anonym, so wie im Modehaus meiner Eltern, die alle Kundinnen persönlich kannten und begrüssten. Ich könnte überhaupt ALLE küssen, die mir bei meinem literarischen Wagnis weiterhelfen. Und es sind VIELE, DANKE! Zu lange habe ich mich über patzige Verleger, staubtrockene Lektoren aufgeregt. Jetzt habe ich eine Verlegerin mit Chuzpe und eine Lektorin, die beim Lektorieren lacht: Beide heissen, ähem, Frau Weissberg. – Oj weh, da fällt mir doch noch eine saure Gurke ein: Mir fehlt ein Goldstück an meiner Seite und im Bett! Nebbich, darüber jammere ich halt nächstes Mal . . .

www.marianneweissberg.ch

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Leserkommentare

Verena Thalmann - Super geschrieben - mitten aus dem Leben und lebendig Sein - gefällt mir! ...ab und zu eine saure Gurke ist nicht grundsätzlich zu verachten, denn immer nur Marzipan und Schoggiherzli wäre ja auch nicht bekömmlich :- ) Verena Thalmann

Vor 6 Jahren 7 Monaten  · 
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