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Die Redaktorinnen und Redaktoren sowie das Verlags-Team, die teilweise schon seit Jahrzehnten mit viel Know-how und grosser Kreativität Woche für Woche ein neues «Tagblatt» für die Zürcher herausgeben, werden auch für die Zeitungshaus AG mit hohem Qualitätsanspruch ihr Bestes geben. Chefredaktorin Lucia M. Eppmann (6. v.l.) mit ihren Mitarbeitenden Guido Helbling, Isabella Seemann, Daniel Fritsche, Daniela Roth, Ginger Hebel, René Rais, Stine Wetzel, Bernie Bernhard, Sascha Beuth, Kati Moser, Maja Zivadinovic, Jan Strobel und Sibylle Ambs (v.l.). Bild: Nicolas Zonvi

«Tagblatt» ist verkauft

Von: Lucia M. Eppmann

23. Oktober 2018

BESITZERWECHSEL Mit der heutigen Ausgabe beginnt eine neue Ära. Das «Tagblatt der Stadt Zürich» ist verkauft. Neue Besitzerin ist die Zeitungshaus AG. Das bewährte Redaktions- und Verlagsteam wie auch der Redaktionssitz im Tamedia-Gebäude bleiben.

Die Wettbewerbskommission (Weko) hat der Übernahme der «Basler Zeitung» durch Tamedia nach rund sechs Monaten endlich zugestimmt. Türöffner und «Tauschobjekt» für den BAZ-Deal war das «Tagblatt der Stadt Zürich». Da der Erwerb der Zürcher Traditionszeitung durch die Zeitungshaus AG von der Weko-Genehmigung abhing, ist der Verkauf nun ebenfalls rechtskräftig geworden. Der Vollzug der Transaktion erfolgte am letzten Freitag. Die Zeitungshaus AG übernimmt die Beteiligung von 65 Prozent an der Tagblatt der Stadt Zürich AG von Tamedia sowie von der Lokalinfo AG Zürich deren 35--Prozent-Anteil. Die 41-jährige Rahel Blocher, jüngste Tochter von Christoph Blocher, hat bei der Zeitungshaus AG das Zepter übernommen und ist deren Verwaltungsratspräsidentin. Delegierter des Verwaltungsrates ist Rolf Bollmann. Das Unternehmen gibt unter dem Dach der Swiss Regiomedia AG 24 Gratiswochenzeitungen heraus. Mit dem Kauf der «Basler Zeitung» erweitert Tamedia ihr Portfolio an Tageszeitungen und setzt damit die Umsetzung ihrer publizistischen Strategie fort. «Diese Chance mussten wir nutzen, auch wenn uns der Verkauf des ‹Tagblatts der Stadt Zürich› sehr schwer fällt», erklärte Pietro Supino, Verleger und Verwaltungsratspräsident von Tamedia, der sich bereits seit mehr als zehn Jahren mit einem möglichen Kauf der BAZ befasste.

Die neue Eigentümerin wird die Zürcher Traditionszeitung (s. S. 4) im bewährten Konzept und in konstruktiver Zusammenarbeit mit der Stadt Zürich weiterführen. Die mit der Stadt ausgehandelten Vereinbarungen im Rahmen des Amtsblattvertrags, die klar definieren, dass die Zeitung politisch, weltanschaulich und religiös neutral sein muss und auf politische Kommentierungen zu verzichten sei, werden auch künftig eingehalten. Rolf Bollmann betont: «Das ‹Tagblatt der Stadt Zürich› wird kein SVP-Blatt, und es wird keine Änderungen in der publizistischen Ausrichtung geben.»

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