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Ratgeber

Die Antwort kennt Elvis Halilovic (32), Filialleiter Interdiscount Letzipark XXL. Bild: PD

Wie erhöhe ich die Lebensdauer meines Handyakkus?

Von: Sacha beuth

«Die Akkus meiner Handys haben in der Vergangenheit relativ schnell den Geist aufgegeben. Wie kann ich die Lebensdauer erhöhen?», fragt Yannick A.

Der wichtigste Tipp: Das Gerät zum Laden nicht über die ganze Nacht am Stromnetz anschliessen, schon gar nicht, wenn das Handy dabei noch eingeschaltet ist. Der Grund ist folgender: Generell sind Handys so konstruiert, dass sie den Ladevorgang automatisch beenden, wenn der Akku voll ist, also 100 Prozent erreicht hat. Bleibt das Gerät nun eingesteckt, verliert es im Off-Modus keine oder nur minimal Energie bis zum nächsten Morgen. Eingeschaltet jedoch sinkt sie nach einer Weile unter einen – je nach Produkt und Hersteller unterschiedlichen – Fixwert, sodass der Ladevorgang wieder und wieder aktiviert wird.

Das Laden im oberen sowie im unteren Bereich beanspruchen den Akku am meisten. Deshalb sollte man das Energievolumen immer zwischen ca. 20 und 80 Prozent ­halten und öfter laden. Da heute Lithium-Ionen-Akkus Standard sind, ist auch kein negativer Einfluss auf die Speicherkapazität (Memory-­Effekt) mehr zu befürchten.

Ebenfalls zu beachten ist bezüglich Lebensdauer die Umgebungstemperatur. Bei Werten unter –10 und über 40  °C wird der Akku extrem beansprucht und sollte dann, um Schäden zu vermeiden, nicht aufgeladen werden. Bei guter Pflege haben die heutigen Handyakkus eine Lebensdauer von ungefähr 1000 Ladezyklen, wobei ein Ladezyklus dem einmaligen Laden von 0 auf 100 Prozent entspricht. Wer Energie spart, muss weniger laden und erhöht somit die Lebensdauer seines Akkus. Aktivieren Sie darum jeweils nur die Funktionen und Apps, die Sie gerade brauchen.

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redaktion@tagblattzuerich.ch

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