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Ratgeber

Ursula Gnehm (59), Mitinhaberin von GS Möbel an der Zähringerstrasse 32, weiss Rat. Bild: PD

Wie oft sollte man die Bettwäsche wechseln?

Von: Sacha Beuth

Ist es nötig, die Bettwäsche alle zwei Tage zu wechseln, oder reicht einmal im Monat? Und was muss man bei der Pflege der Bettwäsche beachten?

Als Faustregel gilt für das Wechseln der Bettwäsche alle 14 bis spätestens alle 30 Tage. Es kommt auch immer auf die Umstände an. Schwitzt eine Person mehr oder weniger, ist sie krank oder nicht, ist es Sommer oder Winter oder ist schlicht das Hygienebedürfnis höher oder niedriger. Denken Sie daran, dass Sie während der Nacht beim Schlafen Flüssigkeit verlieren, auch wenn Sie glauben, nicht geschwitzt zu haben. Die dadurch entstandene Feuchtigkeit kombiniert mit der Körperwärme, Härchen und Hautschuppen fördert das Wachstum und die Ausbreitung von Bakterien und Milben.

Einen Einfluss auf die Häufigkeit des Wäschewechsels kann auch das Material haben. Bezüge aus synthetischem Material wie Polyester sind nicht zu empfehlen, da sie sehr schnell «riechen», man sie also häufiger waschen muss. Gut eignen sich dagegen Baumwollsatin, Jersey, stonewashed Leinen (das an heissen Tagen schön kühlt) oder die luxuriöse, aber auch heikle Seide. Letztere sollte nur im Schongang gewaschen werden. Womit wir bei der Pflege der Wäsche wären: Abgesehen von der Seide ist Bettwäsche generell sehr robust. Wenn normal verschmutzt, kann sie bei 60 Grad, stark verschmutzte weisse Bettwäsche aus 100% Baumwolle oder Leinen bei 95 Grad gewaschen werden. Verzichten Sie dabei auf Weichspüler, da dieser die Saugfähigkeit des Gewebes vermindert. Übrigens: Wer morgens die Bettwäsche gut auslüftet, braucht sie in der Regel auch weniger oft zu waschen.

Haben auch Sie eine Frage? Dann schreiben Sie an:

redaktion@tagblattzuerich.ch

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