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Warum?

«Im Herzen bin ich Schweizer geblieben» : Anthony Puma mit seiner Frau Kim.

«In der Schweiz kaufe ich Aromat»

Von: Andy Fischer

31. August 2015

Auswanderer: Heute mit Anthony Puma, Carmel, USA

Anthony Puma hat nicht nur einen tierisch coolen Nachnamen, er hat nach eigenem Bekunden auch den «geilsten Job der Welt». Nach längeren Aufenthalten in Dresden und Florida ist der Zürcher in Carmel, einem Nobelvorort von Indianapolis gelandet. Dort arbeitet er als Chefkoch bei Lucas Estate, einem schlossähnlichen Anwesen mit riesigem Umschwung.

Promis wie der ehemalige US-Präsident George W. Bush oder Countrystar Garth Brooks geben sich dort die Klinke in die Hand. Oder Unternehmen, die einen Firmenanlass in einer gediegenen Atmosphäre abhalten wollen, buchen die Anlage.

«Natürlich lasse ich oft auch die Schweizer Küche einfliessen», so der dreifache Vater. «Wenn die Amis mein Fondue oder Raclette essen, sind sie hell begeistert.»

Obwohl Puma, wie man schon beim Telefonieren merkt, die easy amerikanische Mentalität angenommen hat, ist er immer noch stark heimatverbunden. «Im Herzen bin ich Schweizer geblieben, und ich liebe es, Schwiizertüütsch zu sprechen.» Und immer wenn er in der Schweiz ist, kauft er massenhaft Aromat ein, «das gibt es bei uns nicht».

Was vermisst der 53-Jährige an Zürich? «Vieles», sagt er und meint auch ganz einfache Dinge. «In der grossen Halle des Hauptbahnhofs sitzen, ein Bierchen trinken und die Menschen beobachten, das mache ich einfach wahnsinnig gern.» 

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