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Warum?

Das Townhouse der Familie Jungo in Sydney.

"Sydney: Die beste Stadt der Welt"

Von: Ginger Hebel

23. September 2015

«Ich habe viele Städte gesehen, aber Sydney ist für mich die beste Stadt der Welt», sagt Michel Jungo. Er mag die Multi-Kulti-Atmosphäre der australischen Metropole. «Die Lebensqualität ist hoch und das Klima perfekt.» Seit 1997 lebt der Zürcher in Sydney, wo er als Produktplaner für eine Medizinfirma arbeitet, die unter anderem Malaria-Diagnose-Tests herstellt. Seine Frau Ursula ist Lehrerin und arbeitet im Olympiastadion. Australien reizte die beiden schon immer, darum haben sie damals auch eine Sprachschule in Sydney besucht, und sind danach monatelang durchs Land gereist, bis ihnen das Geld ausging. Zurück in der Schweiz hat Michel Jungo studiert, bis er und seine Frau vor 18 Jahren definitiv die Koffer packten und der Heimat den Rücken kehrten. Anfangs haben sie sich in Sydney ein Haus gemietet, später eines gekauft, ein doppelstöckiges Townhouse in Bankstown. Hier leben sie mit ihren Kindern Pascal, 11, und Jasmin, 15.

In Sydney lasse sich Sport treiben bis zum Umfallen: Cricket, Rugby, Fussball, «diese Vielfalt hat man in der Schweiz nicht», sagt der 54-Jährige. Tochter Jasmin ist Surf Lifesaver – wie bei Baywatch. Einmal pro Jahr reist entweder Michel oder seine Frau in die Schweiz, um Familie und Freunde zu besuchen. «Wir geniessen es immer, weil wir als Touristen kommen und mehr Zeit für Ausflüge haben.» Früher hätten sie oft spontan Wochenendtrips unternommen nach Paris oder London, das sei in Australien nicht mehr möglich, «die Distanzen sind riesig.» Täglich, wenn Michel zur Arbeit fährt, sieht er die Harbour Bridge und die weltberühmte Oper von Sydney, «das ist jedes Mal wie Ferien.»

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