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Warum?

Was macht eigentlich ....

Von: Andy Fischer

28. Januar 2014

Pius Fischbach, Ex-FCZler?

Pius Fischbach spielte für den «gros­sen» FCZ der 1970er-Jahre. Wurde Cupsieger, Meister und eroberte mit Köbi Kuhn, René Botteron und & Co. Europa. Der Linksverteidiger aus dem aargauischen Villmergen spielte 13-mal für die Nati und wurde gar einmal für eine Weltauswahl aufge­boten. Als schönste Erinnerungen ­bezeichnet Fischbach seine internationalen Spiele wie zum Beispiel den Halbfinal 1977 im damaligen Meistercup gegen Liverpool. Schlechte ­Erinnerungen hat der «Storch», wie Fischbach wegen seiner langen Beine genannt wurde, an Trainer Tschik Čajkovski. Nach einer Meinungsverschiedenheit stellte ihn der Jugoslawe kalt. Fischbach: «Er sagte: ‹Dieser freche Fischbach spielt nicht mehr für mich›, und ich entschloss mich dann, meine Karriere zu beenden.»

Das war 1979. Der damals 31-Jährige stieg zu 100  Prozent in den elterlichen Betrieb in der Bilderrahmenbranche ein und machte als Betriebsleiter und Mitinhaber aus einem kleineren Betrieb ein Unternehmen mit 70 Angestellten. Seit 2002 führt der heute 65-Jährige zusammen mit seiner Frau die Bildergalerie «Am Bogen» in Bremgarten AG. Seine Haupttätigkeit: natürlich Bilder verkaufen, aber auch Restaurants, Hotels und Geschäftsräume mit Kunst einrichten. Privat läuft beim Vater einer Tochter (35) und eines Sohnes (30) alles rund. Die Tatsache, dass er seit zwei Jahren Grosspapi ist, kommentiert Fischbach mit: «Ja, das isch verruckt, aber es isch eso.»

Der ehemalige Spitzensportler ist noch heute ein Bewegungsfreak, steht gerne auf den Ski, geht biken oder schwimmen. Und dem FC Zürich fühlt er sich noch immer verbunden, besucht in regelmässigen Abständen Heimspiele zusammen mit ehemaligen Mannschaftskameraden. Das Niveau auf dem Rasen bezeichnet er im Vergleich zu seiner Zeit als «deutlich besser», dasjenige neben dem Rasen ­dafür schlechter. Fischbach: «Das Hooligan-Problem hatten wir Gott sei Dank noch nicht.» (Bilder: FCZ-Archiv, ZVG). 

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