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Sacha Beuth, Redaktor

Skiferien oder Spanien

Von: Sacha Beuth

24. Dezember 2018

Zugegeben, wer sich wie ich erst in den letzten Wochen nach einer Unterkunft für Skiferien umgesehen hat, braucht sich nicht zu wundern, wenn kaum noch etwas übrig ist. Wundern kann man sich allerdings über die Preise. Während die Skianlagen-Betreiber inzwischen gemerkt haben, dass sie auch während der Sportferien konkurrenzfähige Angebote zu den Destinationen im grenznahen Ausland haben müssen, scheint dies noch nicht bis zu den Hotelbetreibern durchgedrungen zu sein. Gesucht hatte ich eine Unterkunft für zwei Erwachsene und zwei Kinder mit Dusche auf dem Zimmer in einem Skigebiet und mit mehr oder weniger direktem ÖV-Anschluss zu Seilbahn oder Sessellift. Und angesichts der nicht gerade üppigen Finanzlage – ob Sies glauben oder nicht, aber Journalisten sind in den seltensten Fällen Millionäre – für nur 4 Nächte! Preisvorgabe maximal 600 Franken. Gefunden habe ich trotz intensiver Suche: nichts!

Einerseits verstehe auch ich, dass bei allseits gestiegenen Kosten die Hoteliers versuchen müssen, die schwachen Zeiten auszugleichen, indem sie zu Spitzenzeiten mehr verlangen. Doch wie lange geht das gut? Was, wenn sich immer weniger Familien einen Skiurlaub leisten können und/oder wollen und so der Nachwuchs wegbleibt. Ich jedenfalls überlege mir ernsthaft, das Geld zu sparen und für einen Spanienurlaub im Sommer auszugeben.

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Leserkommentare

Ruedi Schwarz - absolut richtig / die Hoteliers in den Skigebieten haben noch nichts begriffen.

Vor 1 Jahr 5 Monaten  · 
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