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Gegessen

Das Pafüm des Nahen Ostens

Von: Jan Strobel

29. März 2016

Gegessen vom Take-away Le Liban.

Das kleine Imbisshäuschen am Goldbrunnenplatz hat schon viele Betreiber kommen und gehen sehen. Einmal schrieb es sogar Zürcher Gastronomiegeschichte. Denn an seiner Theke wurden die ersten Berliner Currywürste der Stadt   als Take-away angeboten. Selbst aus Seebach pilgerte man damals für dieses Gericht nach Wiedikon. Danach schien es wieder bergab zu gehen mit dem Häuschen, bis vor vier Wochen auf seinem Dach eine libanesische Fahne gehisst wurde und plötzlich ein levantinischer Duft diese Ecke des Goldbrunnenplatzes zu erfüllen begann. Natürlich mussten meine Begleitung und ich als direkte Anwohner dieses neue Kapitel des Imbisshäuschens begutachten und ausprobieren. Als kleine Vorspeise bestellten wir einen Fattoush. Der grüne Salat mit Radieschen, Tomaten und frittierter Pita gehört zu den Klassikern der libanesischen Küche. Die Take-away-Version in der kleinen Plastikschüssel stellte sich im Liban als eine kleine Gaumenfreude heraus mit dem herrlich zitronigen Dressing und dem perfekt knusprigen Fladenbrot. Dazu wählten wir Shawarma, gewissermassen die nahöstliche Version des Kebabs, in unserem Fall mit Geflügel, eingebettet in Tahini, Hummus, Knoblauch und ein wenig Pfefferminze. Es ist das Parfüm des Nahen Ostens. Wir sind uns einig: Das Le Liban ist ein, hoffentlich dauerhafter, Gewinn für den Goldbrunnenplatz.

Vorspeise:
Fattoush (Libanesischer Brotsalat)

Hauptgang:
2 Shawarma

Rechnung:
21 Franken (2 Personen)

Take-away Le Liban
Am Goldbrunnenplatz,
Ecke Friesenberg-/Birmensdorferstrasse
8003 Zürich

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Leserkommentare

Bea Mei - Kleine Korrektur: Libanesisches Fladenbrot ist kein Pita, sondern ein eigenständiges viel dünneres Fladenbrot.

Vor 3 Jahren 5 Monaten  · 
Noch nicht bewertet.