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Gut zu wissen

Leuchtschriftmontage der EPA an der Sihlporte-Filiale 1971 – die drei Buchstaben gehörten damals zum Stadtbild

«Lueg zerscht i der EPA»

Von: Sacha Beuth

30. Juli 2019

In der neuen Serie «Nostalgische Fundstücke» stellt das «Tagblatt» Objekte, Unternehmen oder Berufe vor, die früher eine markante Rolle im Leben der Stadt und ihrer Bürger spielten, nun aber zum Leidwesen vieler verschwunden sind. Heute erinnert sich «Tagblatt»-Leserin Erika Dinkel aus dem Kreis 11 an die Warenhauskette EPA.

«Aufgewachsen im Kreis 11, durfte ich schon als Kind oft mit meiner Mutter zum Einkaufen mit in die EPA-Filialen Oerlikon und Sihlporte. Die EPA galt als günstiges Warenhaus. Aber sie bestach nicht nur durch die tiefen Preise, ihre Waren hatten zumeist auch eine bestimmte Originalität. Oft fand man Dinge, die in keinem anderen Geschäft in derselben Machart verkauft wurden. Dies war für mich als Kind besonders in der Spielwarenabteilung von Bedeutung. Später, als ich dann erwachsen war, tätigte ich meine Einkäufe auch regelmässig in der EPA. Sie war ein Original, das ich mir für Zürich zurückwünsche, zumal es keinen valablen Ersatz gibt.»

Die EPA (Einheitspreis AG) wurde 1930 gegründet und hatte ihren Sitz in Zürich. Coop übernahm 2002 40 Prozent der EPA-Aktien. 2003 ging die EPA vollständig an Coop über, wobei im Anschluss die EPA-Filialen in Coop-City-Warenhäuser umgebaut wurden.

Das «Tagblatt» bedankt sich bei ­Erika Dinkel für ihren Beitrag mit einem original «Tagblatt»-Kugelschreiber von Caran d’Ache und hofft auf weitere Vorschläge für diese Serie.

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Leserkommentare

Barbara Serrat - Auch ich vermisse die EPA - gute Ware zu günstigem Preis. Freundliche Bedienung und die beste Fonduemischung der Stadt (Insidertip)

Vor 1 Jahr 6 Monaten  · 
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