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Warum?

Was macht eigentlich...

Von: Jan Strobel

22. Juli 2014

Philippe Nauer, der "Scharmör" - mit Videos!

Von 1999 bis 2003 gehörte der «Scharmör», dieser liebenswürdig-trashige Glatzkopf mit dem unstillbaren Durst nach Frauen, zu den Kultfiguren im Programm des Schweizer Fernsehens. Auf SF 2 war er jeweils am Freitagabend fester Bestandteil der Jugendsendung «Oops!», als man beim Leutschenbach tatsächlich noch Zuschauer zwischen 15 und 25 im Blick hatte.   

Die Comedy-Clips, in denen der «Scharmör» auf erfolglosen Frauenfang geht und so einige schräge Abenteuer erlebt, «prägten und verdarben eine ganze Generation», schmunzelt heute der Schauspieler Philippe Nauer, 48, der den «Scharmör» verkörperte. «Wir reizten die Grenzen immer schamlos aus.» Kreiert hatte die Figur die kleine, umtriebige Truppe von Regisseur Marc Schippert, dem Drehbuchautor André Küttel und vom Produzenten Dominik ­Kaiser, heute der Geschäftsführer der Privatsender 3+ und 4+.

2003 stellte das SRF die Jugendsendung «Oops!» ein, und somit war auch der «Scharmör» Geschichte. «Am letzten Drehtag packte mich eine wahnsinnige Wehmut», erinnert sich Nauer.  Seither widmet er sich von Bern aus wieder seiner eigentlichen Berufung: der Bühne.

Nauer rief verschiedene freie Theatergruppen ins Leben und tourt mit ihnen durch die Schweiz, aktuell zum Beispiel mit dem ­zukunftsvisionären Stück «Next ­Level» oder mit «Der Gurken­könig», einer Produktion für Kinder. Ab dem 18. September wird Nauer auch im Kino zu sehen sein. Er spielt in Stefan Haupts «Der Kreis» eine kleinere Rolle. Der Film um die Zürcher Schwulenorganisation Mitte der 50er-Jahre wurde an der diesjährigen Berlinale mit dem Publikumspreis und dem Teddy Award ausgezeichnet.

Die Clips für "Scharmör"-Nostalgiker:
"Doppeldate im Restaurant"

"Im Amt"

"Durchsage der Leitstelle"

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Leserkommentare

Daniela A. - Hach, wie ich ihn vermisse... mein Held.

Vor 4 Jahren 7 Monaten  · 
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